Österreich vertritt EU bei Welt-Waldwoche 2018 in Rom

Unter dem Motto „Wälder und die Globalen Nachhaltigkeitsziele – vom Streben hin zum Handeln“ wurde vom 16.-20. Juli 2018 das Arbeitsprogramm der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in Forstbelangen verhandelt. Die Österreichische EU-Ratspräsidentschaft hat das positive Ergebnis maßgeblich mitgestaltet.

Österreichs Ratsvorsitz

Gleich zu Beginn des Österreichischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union und der Juli-Hitzewelle wurde in Italien der Beitrag der FAO und der Wälder zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) diskutiert. Österreich sprach bei dieser 24. Sitzung des FAO Waldkomitees für alle 28 EU Staaten, und konnte so die Kernanliegen der Union durchsetzen. Die Beteiligung Österreichs im Redaktionsausschuss der Veranstaltung, gemeinsam mit VertreterInnen der Europäischen Kommission, sowie den EU Ländern Niederlande, Finnland und Lettland, führte zu konkreten politischen Empfehlungen im Sinne des Ratsvorsitzes.

Podiumsdiskussion

Bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wald und Wasser“ konnte die Leiterin der Sektion für Forstwirtschaft und Nachhaltigkeit Maria Patek die heimische Erfolgsgeschichte von integraler nachhaltiger Waldbewirtschaftung zur Sicherstellung der heimischen Trinkwasserqualität und dem Schutz vor Naturgefahren darstellen.

Neben dem Beitrag der Wälder zu allen Globalen Nachhaltigkeitszielen wurde in der Woche unter anderem die FAO Initiative einer Mainstreaming Plattform für Biodiversität und die FAO Strategie zum Klimawandel vorgestellt.

Veröffentlicht am 16.08.2018, Waldpolitik, Waldökonomie und Waldinformation (Abteilung III/1)

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