Waldpädagogik in Österreich

Die Waldpädagogik stellt einen Dialog zwischen Mensch und Natur her
und ist die forstliche Umweltbildung.

Forstleute und andere „Waldprofis“ haben eine ganz besondere „Waldbotschaft“ konzipiert
 –> die Waldpädagogik.
 

Diese forstliche Umweltbildung ist eine Aufgabe mit Zukunft, eine Aufgabe im und für
den ländlichen Raum.

Ausgebildete Waldpädagogen

In Österreich gibt es rund 1400 ausgebildete, zertifizierte Waldpädagoginnen
und Waldpädagogen.
Spezielle Ausbildungsprogramme ermöglichen eine optimale Schulung.


Waldschulen

Österreich verfügt über knapp zwanzig größere Waldschulen mit fixen baulichen Einrichtungen und Tierpräparaten.

Diese Schulen sind meist mit Schlechtwetter- und Bastelraum, sowie eigens gestalteter Außenanlage ausgestattet.
Zusätzlich wird eine Vielzahl an Führungen in den Wäldern vor Ort angeboten.

Interesse am Wald wecken

Waldpädagogik soll unter anderem Freude und Interesse am Wald wecken, sowie Informationen auf spielerische Weise vermitteln.

Kein noch so perfekter Naturfilm vermittelt Erlebnisse im Ökosystem Wald so, als wenn Kinder die Natur direkt erleben können.

Alle Sinne sollen dabei sensibilisiert und gefördert werden: erproben, experimentieren, forschen, lernen, lachen und spielen steht
auf dem Programm.

Bei den Kindern soll die Kreativität, die Selbstständigkeit und das soziale Lernen gefördert werden.

Ziele der Waldpädagogik

Die Waldpädagogik soll folgende Punkte bewusst und erfahrbar machen:

  • die Vielfalt der Funktionen eines Waldes,
  • das Eingebundensein des Menschen in die natürlichen Abläufe,
  • die Vernetztheit aller Lebensvorgänge und Kreisläufe,
  • die Mitverantwortung jedes einzelnen im Umgang mit der Natur,
  • die Vielfalt der Sinneseindrücke, die vom Wald und der Natur ausgehen,
  • die nachhaltige Forstwirtschaft und
  • nicht zuletzt die Achtung vor der Schöpfung.
Veröffentlicht am 11.01.2018, Abteilung Waldschutz, Waldentwicklung und forstliche Förderung (Abteilung III/4)