Die Woche des Waldes 2019

Die Woche des Waldes 2019 steht unter dem Motto "Unser Wald im Klimawandel – neue Herausforderungen und starke Antworten".

Die Woche des Waldes

Die „Woche des Waldes“ ist eine seit den neunzehn-siebziger Jahren bestehende Initiative der österreichischen Forstwirtschaft. Sie verfolgt das primäre Ziel, das Interesse für den Wald und die Anliegen der Forstwirtschaft zu wecken bzw. zu stärken. Jedes Jahr gibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus dazu ein Motto vor.

Im Jahr 2019 lautet dieses "Unser Wald im Klimawandel – neue Herausforderungen und starke Antworten“.

Das Thema ist wichtig: Der Wald ist ein "Hauptbetroffener" des Klimawandels, zugleich ist er aber auch ein Teil zur Lösung des Problems. Wälder speichern enorme Mengen an Kohlenstoff und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist der Schlüssel zur Einsparung von CO2-Emissionen.

Wald als CO2 Speicher

Die CO2-Speicherkapazität eines Waldes steigt mit seinem Alter, jedoch ist sie begrenzt, da sich die Gefahren für Krankheiten, Insektenbefall und Sturmschäden ebenfalls erhöhen. Bäume sterben und brechen zusammen, und geben so wieder CO2 an die Atmosphäre ab. Bei einer energetischen Nutzung des Holzes als Brennstoff wird das CO2 genauso an die Atmosphäre abgegeben, im Holzerzeugnis aber wird es gespeichert, solange das Produkt in Verwendung ist. So stecken in den Möbeln eines durchschnittlichen Haushalts in Österreich circa 1.000 Kilogramm Kohlenstoff.

Der größte Beitrag liegt jedoch darin, dass Holz andere Bau- und Brennstoffe ersetzen kann. Da die Emissionen, die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung von Holzmaterialien entstehen, niedriger sind als jene CO2-Emissionen, die beim Einsatz und bei der Herstellung beispielsweise von Beton und Stahl anfallen, können dadurch beträchtliche Emissions-Mengen vermieden werden.

Wald zu bewirtschaften lohnt sich damit in jeder Hinsicht.

Veröffentlicht am 04.06.2019