Die Wildbach- und Lawinenverbauung startet in Richtung Elektro-Mobilität

Die Sektion Salzburg der Wildbach- und Lawinenverbauung startete mit Ende März die Verwendung eines Dienstautos mit Elektro-Antrieb, welches im Flach- und im Tennengau zum Einsatz kommt.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger nahm mit Sektionsleiter Leonhard Krimpelsätter Ende März das erste E-Auto offiziell in Betrieb.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung sorgt für den nachhaltigen Schutz der Menschen vor Hochwasser, Muren, Lawinen, Steinschlag und Rutschungen, wobei die Einzugsgebiete fast zwei Drittel des Bundesgebietes umfassen.

Sie ist mit 28 Dienststellen und insgesamt mehr als 40 Betriebsstandorten in ganz Österreich die dezentralste Dienststelle des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Aufgrund dieser Struktur spielt Mobilität für die Dienststellen eine überragende Rolle, um die Schutzleistungen möglichst nahe bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern erbringen zu können.

Aufgrund der dezentralen Struktur hat die Wildbach- und Lawinenverbauung ca. 230 Fahrzeuge in Betrieb, die pro Jahr 3,7 Mio. Kilometer zurücklegen, bildlich gesprochen also 100 Mal die Erde umrunden. Die Fahrzeuge der Sektion Salzburg fahren jährlich übrigens von der Erde zum Mond und zurück.Um diese Mobilitätsleistung möglichst umweltfreundlich zu gestalten, wird ein Konzept zur schrittweisen Einbindung umweltfreundlicher Antriebe in den Fuhrpark der WLV entwickelt.

Ein weiterer Schritt ist die Inbetriebnahme der ersten Elektrofahrzeuge in der Sektion Salzburg der WLV im Rahmen eines Pilotprojektes. Damit ist die WLV auch Vorreiter für eine umweltfreundliche Mobilität im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Veröffentlicht am 23.04.2018, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)