Salzburg: Großarltal - ein Jahr danach

Nach nur einem halben Jahr Bauzeit übergibt die Wildbach- und Lawinenverbauung das erste von zwei Schutzbauwerken an die Wassergenossenschaft Schiedbach.

 

Dieses Schutzbauwerk dient zur Energievernichtung von Muren und es können im Stauraum ca. 30.000 m³ Geröll und Wildholz abgelagert werden. Die Bauarbeiten am Murbrecher wurden Anfang Februar begonnen und werden Anfang August fertiggestellt. Bisher wurden von durchschnittlich sieben Wildbacharbeitern 2.700 m³ Beton und ca. 200 Tonnen Stahl verbaut.

Weiters wurde der Bachabschnitt bis zur Mündung in die Großarlerache  mit ca. 5.000 Tonnen Wasserbausteinen gesichert. Dabei wurden großteils die von der Mure ins Tal transportierten Steine verwendet und konnten so erhebliche Kosten eingespart werden.

Am Schiedbach wurden bis dato 1,1 Millionen Euro in die Sicherheit investiert. Durch die Schutzmaßnahmen wird die Sicherheit für ca. 30 Gebäude und 700 Laufmeter Verkehrsinfrastruktur wesentlich erhöht.  Das noch ausstehende Schutzbauwerk soll bis zum Sommer 2019 fertiggestellt werden.

Veröffentlicht am 24.07.2018, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)

Mehr zu diesem Thema

Filteroptionen
Hier können Sie Ihre Auswahl nach Elementtypen einschränken.