Tirol: Schutz vor Naturgefahren - 2019 fließen mehr als 76 Millionen Euro

Die heurige Jahrespressekonferenz der Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) und der Abteilungen des Landes Tirol fand am 8. März 2019 in Innsbruck statt.

Die Vertreter der Dienststellen Gebhard Walter (WLV), Josef Geisler (Landeshauptmann-Stellvertreter), Markus Federspiel (Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft) und Josef Fuchs (Landesforstdirektor) luden ins Alders Hotel in Innsbruck ein. 

Sie präsentierten die jeweiligen Jahresarbeitsprogramme 2019 und stellten die Hauptprojekte für das kommende Jahr vor. Hauptaugenmerk wurde auf die Schutzprojekte in Osttirol zur Behebung der Schäden, welche durch die Hochwasser- und Windwurfkatastrophe im Oktober 2018 entstanden, gelegt.

Die öffentliche Hand investiert im Jahr 2019 insgesamt 76,6 Mio. Euro in den Schutz vor Naturgefahren. Der größte Teil geht mit 27,8 Mio. Euro in den Schutz vor Wildbächen. 21,2 Mio. Euro sind für Tal- und Hauptgewässer vorgesehen. In den Erhalt der Schutzwälder fließen 18 Mio. Euro. 5,7 Mio. Euro werden für den Lawinenschutz und 3,9 Mio. Euro für den Schutz vor Erosion und Steinschlag ausgegeben.

Die finanziellen Mittel kommen vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Land Tirol und den beteiligten Gemeinden. Mit 16,3 Mio. Euro sind die meisten Investitionen im Bezirk Lienz geplant. 10,6 Mio. Euro sind für den Bezirk Kitzbühel budgetiert, 10 Mio. Euro für den Bezirk Schwaz.

Veröffentlicht am 18.03.2019, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)

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