EUSALP: Status-quo-Analyse im Naturgefahrenmanagement

Die EU makroregionale Strategie für den Alpenraum (EUSALP) hebt in ihren Zielen die sektorübergreifenden Politikbereiche, insbesondere die Governance-Mechanismen, hervor. Die Aktionsgruppe 8, unter der Ko-Leitung des Österreichischen Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, hat daher eine Status-quo-Analyse der Risiko-Governance im Bereich des Naturgefahrenmanagements durchgeführt.

Mit Unterstützung der Technischen Universität Wien untersuchten die Mitglieder der Arbeitsgruppe aus allen sieben Ländern des Alpenraumes (Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Liechtenstein, Schweiz und Österreich) die bestehenden nationalen Regelwerke im Bereich Gefahrenmanagement und stellten Governance-Mechanismen, die bereits in vergleichbarer Weise vorhanden sind, dar.

Weiters wurden in enger Zusammenarbeit mit der Alpenkonvention gute Praxisbeispiele gesammelt. Schließlich hat die EUSALP Aktionsgruppe 8 Empfehlungen zur Verbesserung der Mechanismen für die Risikosteuerung im Zusammenhang mit dem Management von Naturgefahren in den Alpen erarbeitet und formuliert.

Handlungsempfehlungen laut Policy Brief sind beispielsweise:

  • das Risiko-Konzept als dynamischen Parameter umfassend in der Raumplanung berücksichtigen,
  • lokale Bevölkerungen einzubinden und das Verständnis und die Sensibilisierung für Risiko Governance zu stärken.
Veröffentlicht am 11.11.2019, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)

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