Kooperationstreffen am Waldcampus Traunkirchen

Das Österreichische Bundesheer und die Wildbach- und Lawinenverbauung trafen einander am 18. Oktober 2019 zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch am Waldcampus Traunkirchen.

Die beiden Bundesdienststellen Österreichisches Bundesheer (ÖBH) und Wildbach- und Lawinenverbauung (WLV) arbeiten schon seit jeher im Katastrophenmanagement nach Unwetterereignissen effizient und erfolgreich zusammen.

Verwaltungsübereinkommen

Auf Basis des Ministerratsvortrags vom 21. März 2017 und dem darauf aufbauenden Verwaltungsübereinkommen zwischen dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) sowie dem Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) wird die gemeinsame Vorbereitung auf die Bewältigung von Ereignisfällen auf Bundes- und regionaler Ebene intensiviert.

Periodisches Jour-Fixe

Das jährliche Jour-Fixe zum Erfahrungs- und Expertisen-Austausch im naturgefahrenbezogenen Katastrophenmanagement fand am 18. September 2019 am Waldcampus Traunkirchen statt. Die verantwortlichen Führungskräfte von BMNT/WLV und BMLV/ÖBH trafen zusammen, um die vergangene Saison zu evaluieren. So hat sich beispielsweise die Praxisausbildung von Baupolieren der Villacher Pioniere ebenso bewährt, wie die Schulung im Stützverbauungs- und Brückenbau der Pioniere des Militärkommandos Steiermark.

In beiden Fällen wurde nicht nur der technische Erfahrungsaustausch gefördert, sondern auch die persönlichen Kontakte für einen optimalen Katastropheneinsatz vertieft. Beim Kooperationstreffen wurden weitere technische Verbesserungen, insbesondere der Einsatz spezifischer Software und Hardware, besprochen und geübt.

 

Veröffentlicht am 18.09.2019, Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik (Abteilung III/5)