Fachtagung Stand der Technik im Naturgefahren-Ingenieurwesen

Von 21. – 23. Februar 2018 fand an der BOKU in Wien die 2. Fachtagung zum Stand der Technik im Naturgefahren-Ingenieurwesen statt.

Der "Stand des Wissens" zum Schutz vor Naturgefahren ist stetig im Wandel, beeinflusst von Änderungen im Naturraum, durch die menschlichen Nutzungsinteressen, sowie geprägt von neuen Erkenntnissen aus der Wissenschaft und Praxis.

Die Tagung wurde in enger Kooperation zwischen der BOKU Wien und der Wildbach- und Lawinenverbauung (Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus) sowie der Internationalen Forschungsgesellschaft INTERPRAEVENT veranstaltet.

In zwölf Sessions gab es nationale und internationale Beiträge aus Wissenschaft und Praxis zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten: Schutzkonzepte für Wildbäche, gravitative Massenbewegungen und Lawinen, Monitoring von Naturgefahren, Risikomanagement, schutzwirksame Wälder, Krisen- und Katastrophenmanagement, Raumordnung und Sachverständigentätigkeit.

Auf der Tagesordnung standen wichtige Querschnittsthemen des Naturgefahrenmanagements wie - Bemessungsereignis und Sicherheitsgrenzen, Umgang mit Unsicherheiten in Prognose und Planung, Qualität und Nachhaltigkeit der Schutzleistung.

Im Zuge der dreitägigen Veranstaltung wurde ein Rahmen für Wissenstransfer und Austausch von Erfahrungen geboten. Die Tagung richtete sich an Vertreter und Vertreterinnen der Wissenschaft, der Ingenieurspraxis und der Wirtschaft sowie interessierte Studierende.

Veröffentlicht am 02.03.2018, Wildbach- und Lawinenverbauung (Abteilung III/5)

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