Bio-Ackerbautagung 2018

Bio-Fachtagung – „Alternative Ackerkulturen im Biolandbau“. Im Rahmen der Bio-Fachtagung, die Ende Oktober 2018 an der HLBLA St. Florian stattfand, wurden Möglichkeiten für unterschiedliche alternative Ackerkulturen und Sorten, vom Getreide über Mais und Sorghum bis hin zu bekannten und weniger bekannten Leguminosen sowie Raps, diskutiert.

Bio-Fachtagung – „Alternative Ackerkulturen im Biolandbau“

Der Bioackerbau erfordert vorausschauendes Handeln und Denken im Gesamtsystem. Fragen nach der am besten geeigneten Sorte bei den einzelnen Kulturen stehen oft im Mittelpunkt des Interesses, wobei Pflanzengesundheit und Angepasstheit an den jeweiligen Standort oberste Priorität haben. Aber auch die Suche nach alternativen Kulturen beschäftigt die Bio-Ackerbauern, ob und wo sich zum Beispiel ein Anbau von Sorghum rechnet. Beim Mais wird immer wieder nach offen abblühenden Sorten gefragt, deren Saatgutbeschaffung derzeit noch schwierig ist. Und bei den Leguminosen versucht man, das Artenspektrum zu erweitern, über  Ackerbohnen und Erbsen hinauszuschauen und mögliche Alternativen wie Süßlupinen und Linsen ins Auge zu fassen. Anbauerfahrungen zu unterschiedlichen alternativen Ackerkulturen sowie zum Rapsanbau wurden in den Vorträgen aufgezeigt, Chancen erläutert aber auch möglicherweise damit verbundene Probleme dargelegt. Möglichkeiten für Sonderkulturen am Praxisbetrieb wurden vorgestellt.

Schwerpunkte der Bio-Fachtagung:

  • Getreide – Spezialgetreidesorten für den Biolandbau
  • Offen abblühende Maissorten
  • Möglichkeiten des Sorghum-Anbaus
  • Vorstellung der Vielfalt an Leguminosen: von Süßlupinen über Speiseleguminosen bis hin zu unbekannten Leguminosen
  • Bio-Rapsanbau
  • Möglichkeiten für Sonderkulturen am Bio-Praxisbetrieb
Veröffentlicht am 13.08.2018, Agrarumwelt (ÖPUL), Bergbauern und Benachteiligte Gebiete, Biologische Landwirtschaft (Abteilung II/3)