Bio-Aktionsprogramm Zwischenbewertung

Die Bio-Aktionsprogramme bringen Erfolg. So zeigt auch das 5. Programm 2015-2020 Wirkung. Bio wächst weiter.

Der Bio-Trend in Österreich ist ungebrochen.

Immer höhere Anteile von BIO auf dem Feld, im Stall und im Regal zeigen, dass das 5. Bio-Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus  greift. Die Maßnahmen wurden gut gewählt und werden erfolgreich umgesetzt.

Dieser Erfolg kann an der Zunahme der Biobetriebe, der Bio-Flächen und Umsatzes an Bio-Lebensmittel gemessen werden. So ist die Biofläche in den letzten zehn Jahren um rd. 20  % auf insgesamt 620.000 Hektar angestiegen; somit wird nahezu jeder vierte Hektar Agrarfläche biologisch bewirtschaftet.

Rund jeder fünfte viehhaltende Betrieb wirtschaftet aktuell als Bio-Betrieb, wobei alleine in den letzten 2 Jahren der Bio-Viehbestand um 13 % anstieg. Ebenso gab es deutliche Zunahmen bei den Stückzahlen bei Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Pferden und Geflügel. Mehr als jede dritte Mutterkuh und jede fünfte Milchkuh lebt in Österreich in einem Bio-Betrieb.

Die Hälfte der in Österreich gehaltenen Ziegen sind Bio-Ziegen. Die Zahl der Bio-Imkerei-Betriebe hat sich allein in den letzten zwei Jahren verdoppelt; im Jahr 2017 haben 484 Betriebe 19.146 Bio-Bienenstöcke gepflegt..

Der Umsatz an Bio-Lebensmittel

stieg seit Beginn des 5. Bio-Aktionsprogramms um 26 % auf 1,8 Milliarden Euro, das sind rund 10 % des gesamten Lebensmittelumsatzes in Österreich. Hierbei waren Milch, Brot, Eier, Gemüse und Obst in Bio-Qualität besonders beliebt.

 

Schwerpunkt der Maßnahmen des Bio-Aktionsprogramms waren:

Das Agrarumweltprogramm ÖPUL, das die Flächen der Biobetriebe umfangreich fördert, sowie weitere Maßnahmen des österreichischen Programms für Ländliche Entwicklung 14-20. Dazu zählen unter anderem die Förderung von Bildungsprojekten, Investitionszuschüsse für Bio-Ställe, Information der Konsumentinnen und Konsumenten über die Vorzüge von Bio-Erzeugnissen sowie Entwicklungs-  und Innovationsprojekte.

 

Veröffentlicht am 07.06.2018, II/3