Kleinerzeugerregelung

Kernpunkt der Kleinerzeugerregelung ist ein vereinfachtes Förderschema, in das grundsätzlich jede Landwirtin bzw. jeder Landwirt nach eigenem Ermessen wechseln kann.

Betriebe, die sich für das vereinfachte Förderschema entscheiden, sind bei etwaigen Verstößen gegen die Einhaltung der anderweitigen Verpflichtungen (Cross Compliance) von Sanktionen befreit. Außerdem sind diese Betriebe von den Greening-Auflagen ausgenommen.

Die Kleinerzeugerregelung gilt für Betriebe, die alle Fördervoraussetzungen für den Bezug von Direktzahlungen (DZ) erfüllen, jährlich höchstens 1.250,- Euro DZ beziehen oder jährlich mehr als 1.250,- Euro DZ beziehen könnten, sich aber aktiv für die Teilnahme an dieser Regelung entscheiden und somit freiwillig ihren Direktzahlungsbezug auf höchstens 1.250,- Euro beschränken.

Betriebe bis 1.250,- Euro DZ nehmen automatisch an der Kleinerzeugerregelung teil, sofern sie nicht auf eigenen Wunsch austreten. Der Ausstieg kann in jedem Antragsjahr erfolgen, ein Einstieg in die Regelung war allerdings nur bis längstens 15. Oktober 2015 möglich.

Potentielle Kleinerzeuger mit einem voraussichtlichen Direktzahlungsbezug von bis zu 1.500,- Euro wurden bis 30. September 2015 von der Agrarmarkt Austria (AMA) kontaktiert.

Nähere Details entnehmen Sie bitte dem AMA-Merkblatt „Direktzahlungen 2018“.

Veröffentlicht am 30.01.2018, Direktzahlungen & INVEKOS (Abteilung II/4)