Europäischer Meeres- und Fischereifonds (EMFF) 2014-2020

Die 3. Änderung des operationellen Programms Österreich - Europäischer Meeres- und Fischereifonds 2014-2020 wurde am 12. September 2019 von der Europäischen Kommission genehmigt.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Abteilung II/2 hat auf Basis der Verordnung (EU) Nr. 508/2014 und auf Grundlage des Nationalen Strategieplans Österreichs ein Operationelles Programm – Europäischer Meeres- und Fischereifonds 2014-2020 erarbeitet.

Die genehmigte Programmfassung sowie weitere programmrelevante Unterlagen können im Downloadbereich heruntergeladen werden.

Programmziele

Als Hauptziele des Programms können die Förderung von Wachstum, Beschäftigung, Innovation und Qualitätsproduktion, sowie die Steigerung der Aquakulturproduktion im österreichischen Fischereisektor genannt werden.

Erstellungsprozess

Die Programmerstellung erfolgte in Übereinstimmung mit den EU-Prioritäten und den Inhalten des nationalen Strategieplanes sowie unter inhaltlicher Einbindung der betroffenen Institutionen und Organisationen einschließlich der Länder und Interessensvertreter. Ferner wurde das vorliegende Programm einer strategischen Umweltprüfung unterzogen und eine Ex-ante Bewertung hierfür durchgeführt.

Programmmaßnahmen

Folgende Maßnahmen können im Rahmen des operationellen Programms mit öffentlichen Mitteln gefördert werden:

  • Maßnahme 1: Binnenfischerei

  • Maßnahme 2: Innovation

  • Maßnahme 3: Produktive Investitionen in der Aquakultur

  • Maßnahme 4: Förderung von Humankapital und sozialem Dialog

  • Maßnahme 5: Vermarktungsmaßnahmen

  • Maßnahme 6: Verarbeitung von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen

  • Maßnahme 7: Datenerhebung

  • Maßnahme 8: Überwachung und Durchsetzung

Programmumsetzung 

Zur Umsetzung der Programmmaßnahmen stehen bis 2020 jährlich 1,99 Millionen Euro zur Verfügung, wobei die Hälfte davon von der EU finanziert wird.

Weiterführende Informationen zur Programmumsetzung und -abwicklung finden Sie in der Kategorie Förderinfo.

Veröffentlicht am 18.09.2019, Koordination ländliche Entwicklung und Fischereifonds (Abteilung II/2)