Neuabgrenzung benachteiligter Gebiete – LE-Projektförderung

Seit dem 01.01.2019 gilt in Österreich eine neue Gebietskulisse.

Diese ist das Ergebnis einer Neuabgrenzung gemäß den Vorgaben aus der Verordnung (EU) Nr. 1305/2013, Artikel 32, Abschnitt 3, wonach alle Mitgliedsstaaten unter Anwendung einheitlicher Kriterien bis spätestens 2019 eine verpflichtende Neuabgrenzung ihres „Sonstigen Gebiets“ (andere Gebiete als Berggebiete, die aus erheblichen naturbedingten Gründen benachteiligt sind) vorzunehmen haben.

Damit einhergehend wurde in Österreich auch das „Kleine Gebiet“ (andere, aus anderen spezifischen Gründen benachteiligte Gebiete) adaptiert.

Bitte zu berücksichtigen: die neue Gebietskulisse gilt ab dem 01.01.2019 auch für jene LE-Projektmaßnahmen, die in ihren Festlegungen zum Ausmaß der Förderung Bezug auf die Lage eines landwirtschaftlichen Betriebs im benachteiligten Gebiet nehmen (VHA 4.1.1.: Investitionen in die landwirtschaftliche Erzeugung sowie VHA 7.2.1.: Ländliche Verkehrsinfrastruktur).

Anmerkung: Die in der Übersichtskarte grau markierten Flächen bezeichnen jene Gebiete, die aufgrund der Neuabgrenzung ab dem Jahr 2019 für den Bereich der LE-Projektförderungen nicht mehr abgrenzbares benachteiligtes Gebiet darstellen.

Weitere Details zur Neuabgrenzung entnehmen Sie bitte den Informationen im Downloadbereich sowie der Rubrik Berggebiete/Benachteiligte Gebiete

Veröffentlicht am 20.02.2019, Koordination ländliche Entwicklung und Fischereifonds (Abteilung II/2)