Programm für Forschung und Entwicklung im BMNT

Mit dem Forschungsprogramm PFEIL20 gibt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus den Rahmen für Forschungsaktivitäten im eigenen Bereich vor.

Das „Programm für Forschung und Entwicklung im Ministerium für ein Lebenswertes Österreich 2016–2020“ (PFEIL20) legt strategisch besonderen Wert auf die breite Vernetzung nationaler und internationaler Forschungseinrichtungen. Über das Programm werden die finanziellen Mittel für Forschungsprojekte des Ressorts zugeteilt. PFEIL20 liefert die Grundlage für eine effektive Politik im Zeichen der nachhaltigen Entwicklung. Die geförderten Projekte liefern wertvolle Erkenntnisse, die erfolgreich in der Praxis umgesetzt werden können – wie zum Beispiel im erfolgreichen Agrarumweltprogramm ÖPUL.

Die inhaltliche Ausrichtung der Forschungsprojekte ist vielfältig und reicht von der Land- und Forstwirtschaft über die Umwelt bis zur Wasserwirtschaft. Auch das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche spielt eine wichtige Rolle. Zentrale Themen sind unter anderem Biodiversität, nachhaltige Fortwirtschaft, Tierhaltung oder alternative Pflanzenschutzmittel. Projekte aus dem Vorläuferprogramm mit der Laufzeit bis 2015 beinhalteten beispielsweise ein transnationales Forschungsprojekt zur Eignung von Recyclingphosphordünger für den biologischen Landbau oder das FarmLife‐Ökobilanzierungstool für landwirtschaftliche Betriebe.

Die besonderen Stärken von PFEIL20 liegen in der zeitlichen Flexibilität von Forschungsbeauftragungen sowie möglichen Finanzierungskooperationen. Große Bedeutung kommt dabei der strategischen Abstimmung und Kooperation zu, insbesondere im Europäischen Forschungsraum. Auch die bewährte Vernetzung von Forschung und Lehre an den landwirtschaftlichen höheren Schulen wird weiter forciert. PFEIL20 leistet zudem einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der FTI-Strategie (Forschung, Technologie und Innovation) der Österreichischen Bundesregierung.

Das Forschungsprogramm PFEIL20 ist bereits das vierte österreichische Forschungsprogramm im BMNT (ehemals BMLFUW). Durch den kontinuierlichen Ausbau der Forschungsinfrastruktur in den ressorteigenen Forschungsstellen bleibt das BMNT immer am Puls der Zeit und ist bemüht, für wichtige Projekte und internationale Forschungskooperationen möglichst umfangreich EU-Gelder zu beanspruchen.

Veröffentlicht am 24.07.2019, Forschung, Entwicklung und Unternehmensservice (Abteilung Präs. 8)