Viktualia Award 2019 – Erfolgsprojekte gegen Lebensmittelverschwendung

Bundesministerin Maria Patek verlieh am 22. November 2019 im Marmorsaal des BMNT den Viktualia Award 2019, den ersten österreichischen Preis für einen besseren Umgang mit Lebensmitteln.

Der Viktualia Award wurde heuer zum fünften Mal im Rahmen der Initiative „Lebensmittel sind kostbar!" vergeben. Mit ihm werden Projekte für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln ausgezeichnet.

Alle prämierten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Konsumentinnen und Konsumenten gegen den Wegwerf-Trend vorgehen können. Ziel der Initiative "Lebensmittel sind kostbar!" ist es, Lebensmittelabfälle entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig zu reduzieren. Viele Projekte zeigen bereits vor, wie dies gelingen kann. Die ausgezeichneten und nominierten Projekte des VIKTUALIA Award 2019 sollen zur Nachahmung anregen und weitere Maßnahmen inspirieren.

Von den vielen Einreichungen hat eine Fachjury folgende Projekte gekürt:

Kategorie Wirtschaft:

Auszeichnung: Too Good To Go mit “Too Good To Go – Wir retten Essen”

Nominierungen:

  • Brotpiloten mit „Jedes Brot verdient eine 2te Chance“;
  • REWE International AG mit „Ansehen.Riechen.Probieren: Lebensmittel länger verwenden statt verschwenden“

Kategorie Gastronomie und Großküchen:

Auszeichnung: Stadtgemeinde Salzburg mit „against waste – Vermeidung von Lebensmittelabfall in den Küchen der Seniorenwohnhäuser der Stadtgemeinde Salzburg“

Nominierungen:

  • feld:schafft mit „IGGIT Suppenlieferung 2.0 und Catering“
  • Österreichisches Ökologie-Institut mit „Lebensmitteldrehscheibe“
     

Kategorie Landwirtschaft und Regionale Projekte:

 Auszeichnung: Seminarbäuerinnen Österreich mit „Schule trifft Bauernhof: Aktionstag der Bäuerinnen“

Nominierungen:

  • Gemüsedirekt.at mit „Nachhaltiges Nutzen von Gemüse“
  • Patrick Lener mit „Eathy.at“
     

Kategorie Schul- und Jugendprojekte:

 Auszeichnung: Naturpark Jauerling-Wachau mit „Jauerlinger Saftladen“

Nominierungen:

  • Klima- und Energie-Modellregion „Karnische Energie“ mit „Ich bin kostbar“
  • Bezirksabfallverband Braunau mit „Kochen wie Oma – Is nu guat“
     

Kategorie Soziale Initiativen und Projekte:

 Auszeichnung: Verband der österreichischen Tafeln mit „Aktionsplattform Lebensmittelhandel zur Förderung der Tafelarbeit und Vermeidung von Lebensmittelabfall“

Nominierungen:

  • Spar Johann Mohr e.U. mit „Leben ...“
  • Verein Papa Bär mit „Lebensmittelrettung und Verwertung“

 Kategorie Privates Engagement:

Auszeichnung: IBO – Österreichisches Institut für Baubiologie und -ökologie mit „Lebensmitteldrehpunkt Büroküche“

Nominierungen:

  • Foodcoop-Netzwerk Schwaz-Vomperbach mit dem gleichnamigen Projekt
  • Marktgemeinde Deutsch Kaltenbrunn mit „Gemeinsam Lebensmittel verwenden und nicht verschwenden“

In  der Jury vertreten waren:

Josef Domschitz, Wirtschaftskammer Österreich

Toni Faber, Dompfarrer St. Stephan

Elke Oberhauser, Obfrau Best of the Rest

Gudrun Obersteiner, Universität für Bodenkultur

Andrea Schwarzmann, Landes- und Bundesbäuerin

Lisl Wagner-Bacher, Landhaus Bacher

 

Die Preisverleihung ging als Green-Event-Veranstaltung gemäß den Richtlinien des Österreichischen Umweltzeichens über die Bühne. Durch den Nachmittag führte Moderatorin Barbara Stöckl.

 

Veröffentlicht am 21.11.2019, Abfallvermeidung, -verwertung und –beurteilung (Abteilung V/6)