Almenland Almochse

Die Aufzucht von Almenland Almochsen ist das Ergebnis von Traditionellem Wissen um die Zucht und extensive Viehhaltung über Jahrhunderte hinweg im Teichalm-Sommeralmgebiet in der Steiermark.

Registernummer: 57

Offenlegungsdatum

Erste Erwähnung der Haltung von Rindern in dieser Region erfolgte im Mittelalter, als weite Landstriche zugunsten der Viehwirtschaft gerodet wurden. Durch die Herrschaft Stubegg (Burg nahe der Region Teichalm, Oststeiermark) wurde ein Almmeierhof (Bauernhaus auf Almweide) im Mittelalter eingerichtet, welcher der Viehzucht diente.

Titel

Almenland Almochse

Kurzdarstellung oder Behauptung

Die Aufzucht von Almenland Almochsen ist das Ergebnis von Traditionellem Wissen um die Zucht und extensive Viehhaltung über Jahrhunderte hinweg im Teichalm-Sommeralmgebiet in der Steiermark.
Das Fleisch des Almenland Almochsen zeichnet sich besonders durch seine zarte Marmorierung, seine kompakte, kernige, feinfaserige Struktur sowie sein würziges, kräftiges Aroma aus, das direkt mit der regionalen alpinen Vegetation zusammenhängt.
Die umweltbewusste und bodenschonende Bewirtschaftung der Höfe und Almen trägt wesentlich zur nachhaltigen Aufrechterhaltung der alpinen Landschaft in der Region bei.

Produktbezeichnung, Produktklasse

Rindfleisch, Frischfleisch

Name der Region

Almenland, Oststeiermark, Steiermark, Österreich

Suchgebiet

Lebensmittel und Landwirtschaft

Name des Informationsgebers

Ing. Lorenz Stockner

Name des Antragstellers für den Titel

Steirische Bergland Marktgemeinschaft

Inhaber des Wissens oder zugehöriger Quellen

Almbauern in der Region Almenland und Steirische Bergland Marktgemeinschaft

Empfänger, Inhaber, Bevollmächtigter, Eigentümer eines Titels

Steirische Bergland Marktgemeinschaft
A 8162 Passail

Beschreibung

Geschichte:

Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus wurden die natürlichen Weideflächen oberhalb der Waldgrenze in Österreich genutzt.
Schon im 7. Jahrhundert nach Christus begann die alpine Weidewirtschaft und wurde in Folge weiterentwickelt.

Im Mittelalter, spätestens an der Wende vom 13. zum 14. Jahrhundert, führte der steigende Bedarf an Grund und Boden zur Entstehung von ganzjährig bewohnten Siedlungen in höheren Gebieten.
Als einer der ersten Höfe auf Almweiden in der Region Almenland gilt der „Almmeierhof“, welcher im Mittelalter durch die Herrschaft Stubegg zur Viehzucht eingerichtet wurde.

In den Jahren um 1700 wurden zahlreiche Almgebiete an Adelige, Bauern und Unternehmer zur Nutzung als Weiden, Jagdgebiete und zur Forstwirtschaft verkauft.
Im 17. und 18. Jahrhundert waren zahlreiche Almen von Rindern beweidet, so auch die Region Sommeralm.
Im 19. Jahrhundert wurde im gesamten Hochtal Almenland intensiv Almwirtschaft betrieben.

Bis nach Ende des 2. Weltkriegs war im gesamten Gebiet die Methode der Brandwirtschaft weithin üblich, um kleine Sträucher von den Weiden zu entfernen. Die gerodeten Flächen konnten anschließend als Viehweide genutzt werden. Heute ist diese Methode verboten.

Das Almvieh bestand überwiegend aus Zugochsen.
Die älteren Ochsen wurden schon zu „Laurenzi“ (10. August) auf die Höfe gebracht, da sie zur Einbringung der Heu- und Getreideernte sowie dem nachfolgenden Anbau der Wintersaaten gebraucht wurden. Nach getaner Arbeit wurden sie großteils nach Niederösterreich zur Ausmast gebracht. „Gut ausgereiftes“ Fleisch der gemästeten Stiere landete als „Klassisches Rindfleisch vom Ochsen“ auf den Tellern der Wiener Küche.

Mitte des 20. Jahrhunderts verlor der Zugochse in der Region, wegen der rasch fortschreitenden Mechanisierung in der Landwirtschaft, an Bedeutung. Statt der Ochsenhaltung auf den Almen stellten die Bauern auf Milchviehhaltung um.
In den 1960er Jahren setzte ein deutlicher Trend vom Rinder- zum Waldbauern ein, was zu einem erhöhten Waldanteil in der Region führte.

1988 wurde der Verein „Steirerland Almochsenfleisch- Weizer Bergland“ von 45 Gründungsmitgliedern gegründet. 1995 wurde er in „Steirische Bergland Marktgemeinschaft“ umbenannt.

1989 wurde die Bezeichnung „Almo Steirisches Almochsenfleisch“ als Wortbildmarke registriert.

Wurden 1990 noch 453 ALMO Ochsen vermarktet, wurden im Jahr 2007 bereits 4.575 Stiere verkauft.

Im Jahre 1995 haben sich 12 oststeirische Gemeinden rund um die Teichalm und Sommeralm zur Leader-Region „Almenland“ mit dem Leitprodukt „ALMO“ zusammengeschlossen.

2004 wurde die Almenland Marketing GmbH gegründet, mit dem Ziel das Leitprodukt „ALMO“ am Markt nachhaltig zu positionieren.

2005 wurden die Bezeichnungen “ALMO” und „Almo Almochsenfleisch aus Österreich“ zusätzlich zu Handelsmarken.
Die Firmen Schirnhofer, Freitag und Kail besitzen das Exklusivrecht für die Vermarktung von ALMO unter dieser Handelsmarke.

Im Jahr 2006 wurden 12 Gemeinden mit dem Prädikat „Naturpark Almenland“ auf Basis des Steiermärkischen Naturschutzgesetzes ausgezeichnet.

Zusätzlich zu der Region in der Steiermark wird der ALMO heute auch auf einige Almgebiete Kärntens und Niederösterreich hergestellt.

Gebiet/Region:

Die Region „Steirisches Almenland“ umfasst die Teichalm und die Sommeralm. Sie liegt etwa 40 km nordöstlich der Landeshauptstadt Graz.
Die Region liegt im Bezirk Weiz und umfasst 12 Gemeinden (Arzberg, Breitenau am Hochlantsch, Fladnitz an der Teichalm, Gasen, Koglhof, Haslau bei Birkfeld, Hohenau an der Raab, Naintsch, Passail, St. Kathrein am Offenberg, Tyrnau, Tulwitz).

Lebensraum:
Das Teichalm-Sommeralmgebiet ist ein einzigartiges Hochtal mit rund 125 Almen und Weiden, welche im österreichischen Almkataster eingetragen sind.
Die Region gilt mit einer Fläche von 3.663 ha als eines der größten zusammenhängenden Almgebiete Europas.
Ein Großteil der Almen liegt zwischen 1200 bis 1500 m, nur einige wenige liegen tiefer.

Die Region ist charakterisiert durch flache Hänge, gesunde und saftige Almböden und kristallklares Quellwasser. Das Teichalm-Sommeralmgebiet wurde durch Wirtschaftstätigkeiten der Menschen über Jahrhunderte geformt, insbesondere durch die Almbauern.

Die lokalen Pflanzengesellschaften können sehr variieren, abhängig von nährstoffreichen oder nährstoffarmen Böden und den unterschiedlichen klimatischen Bedingungen auf verschiedenen Höhenlagen. Die geologischen Gegebenheiten sind facettenreich.
Die Viehhaltung auf Almweiden verhindert das Aufkommen von Sträuchern und Wäldern und leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der derzeitigen Landschaft.
Die Almen befinden sich zum größeren Teil in Privatbesitz. Jedoch existieren auch einige Agrargemeinschaften, eine Zinsalm und mehrere Pachtalmen.

Klima:
Die Region Almenland weist infolge seiner Lage südlich der Ostalpen kontinentales Klima auf.
Im Hochtal des Almenlandes ist das Wetter im Winter kalt (durchschnittlich bis zu -3°C) und kühl im Sommer (13°C). Die Niederschlagsmenge ist hoch (ca. 1026mm) mit mehr als 40 Gewittertagen. Die relative Sonnenscheindauer erreicht einen Anteil von nur 30-38 %.
Die abgeschirmte Lage begünstigt die Entstehung nächtlicher Kaltluftseen, im Winterhalbjahr (80 bis 100 Tage) oft mit mächtigerem Tal- bzw. Hochnebel verbunden.
Frost kann ganzjährig auftreten (bis über 170 Tage pro Jahr), vorwiegend aber im Winter.
Die Temperaturinversion (70 bis 80%) beherrscht oft das Klima.

Almenland Almochs:

Die Bezeichnung Almenland Almochsen wird für Ochsen einer Reihe von Rassen verwendet: reinrassiges Fleckvieh, Limousin, Franken und reinrassiges Blondvieh, die gefährdete einheimische Steirische Rinderrasse Murbodner, sowie alle Kreuzungen innerhalb dieser Rassen.

Die Ochsen und Stiere haben sich optimal an das Klima der Region angepasst. Sie sind gutmütig, nicht aggressiv und nicht stressanfällig.

Erzeugungsverfahren:

Zucht/Mast:
Richtlinien für die Herstellung von „Almo Steirisches Almochsenfleisch“ (ALMO®), insbesondere bezüglich Haltung und Qualitätsanforderungen, sind in einem Handbuch der Firma Schirnhofer in Kooperation mit dem Verein „Steirerland Almochsenfleisch-Weizer Bergland“ niedergeschrieben.
Jeder landwirtschaftliche Betrieb in der entsprechenden Region, der sich am Österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) beteiligt und der Mitglied der ALMO-Organisation ist, kann sich an der ALMO® -Erzeugung beteiligen.

Rund 75% der über 500 Mitgliedsbetriebe, die am ALMO- Qualitätsfleischprogramm teilnehmen (Stand: 01.01.2008), sind auf die ALMO -Almochsenerzeugung spezialisiert. 10 % sind Bio-Betriebe.
ALMO-Bauern halten im Durchschnitt 20 Ochsen pro Jahr und davon werden 9 bis 10 Stück vermarktet.
Die durchschnittliche landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 17 ha pro Betrieb, davon sind 15 ha Grünland.
Alle Mitgliedsbetriebe sind im Berghöfekataster (nationales Landesregister für Berghöfe) registriert.

Die Stierkälber stammen entweder von der eigenen Nachzucht oder von auf Ochsenhaltung spezialisierten Betrieben. Stierkälber oder Jungochsen werden von Mutterkuhbetrieben zugekauft.
Die Stierkälber werden im Alter von 2 bis 6 Monaten, entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen, kastriert.

Die Haltung der Tiere ist so zu gestalten, dass in jeder Lebensphase ein optimales Wohlbefinden sichergestellt wird.
Entsprechend den Bedürfnissen werden die ALMO- Almochsen auf Almen und Weiden von Bergbauern von Mai bis Oktober (ca.150 bis 180 Tage) gehalten.
Während des Sommers werden rund 3.000 Rinder auf der Teichalm und der Sommeralm gehalten, davon ca. 1.000 ALMO-Ochsen. Jedem Tier steht rund 1 ha Almweide zur Verfügung. Das Futter besteht aus würzigen Kräutern und Gräsern sowie einer Zufütterung von Getreide (vorwiegend Roggen und Gerste). Im Almgebiet werden die Tiere mit frischem, reinem Felsquellwasser aus Bächen oder Brunntrögen versorgt.
Um das Vieh vor Hitze, Unwetter oder Insekten zu schützen muss ein entsprechender Stall oder Unterstand auf den Almen vorhanden sein.

Während des Winters werden Tiere in spezielle Laufställen gehalten, in denen genug Platz ist damit sich die Tiere frei bewegen und niederlegen können. Die Anbindung ist für Umstellungsbetriebe mit Fristsetzung erlaubt, darf aber nur mit Halsband oder leichter Kette erfolgen.

Das Futtermittel für den Winter, wie Heu und Grassilage, wird von den Bauern im Betrieb selbst erzeugt.
Die Fütterung von Grassilage ist nicht beschränkt und kann in den letzten 2 Monaten bis zur Schlachtung erfolgen. Maissilage muss aus heimischer Erzeugung stammen.
Das Getreide für eine etwa achtwöchige Ausmast muss aus Österreich stammen. Da die Bauern vielfach reine Grünlandwirtschaft betreiben, muss das Getreide oft zugekauft werden.

Zusätze wie Antibiotika, Masthilfsmittel, Farbstoffe und genverändertes Getreide sind verboten. Sojaschrot wird nicht zur Mast eingesetzt. Milchaustauschfutter sind erlaubt, werden aber selten eingesetzt.

Seit 2005 werden ALMO- Ochsen frei von Gentechnik produziert, nach zertifizierten Richtlinien entwickelt und von einer akkreditierten Kontrollstelle kontrolliert (AgroVet).

Transport und Schlachtung:
Die ALMO- Bauern müssen 2 Monate vor dem gewünschten Liefertermin die Anmeldung zur Vermarktung abgeben damit eine wöchentliche Bestellung vorgenommen werden kann.
Die Stiere werden mit durchschnittlich 25 Monaten und einem Lebendgewicht von 700 kg, was einem Schlachtkörpergewicht von 370 bis 400 kg entspricht, geschlachtet.

Die Schlachtung der ALMO- Ochsen erfolgt ausschließlich in einem EU-Schalchthof (zertifiziert nach ISO-Norm 9002) im Bezirk Weiz.
Durchschnittlich werden in der Woche 90 Tiere geschlachtet.

Die Anlieferung zum Schlachthof wird aus folgenden Gründen überwiegend von den Bauern selbst durchgeführt: Stressreduktion, da die Bauern für die Tiere Bezugspersonen sind, kurzer Transport, keine Vermischung mit fremden Tieren während des Transportes, bessere Fleischqualität durch weniger Stress.

Nach der Schlachtung werden die Schlachtkörper durch Veterinäre offiziell tierärztlich beschaut, nach EUROP-Klassifizierung beurteilt und als ALMO® gekennzeichnet. Danach wird das Fleisch 10 bis 14 Tage lang in die Kühl- und Reiferäume des Schlachthofes, mit genauen Vorgaben für Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit, einer Reifung unterzogen. Der spezielle Reifungsprozess garantiert Rindfleisch hoher Qualität.
Die Zerlegung wird in den Betrieben der Vermarktungspartner (Fa. Schirnhofer, Fa. Feiertag, Fa. Kail) vorgenommen.

Fleischbeschreibung:
ALMO Rindfleisch besitzt exzellente Qualität. Die Ochsen können langsam heranwachsen und werden im Durchschnittsalter von 25 Monaten geschlachtet. Das Fleisch unterliegt einer Vorreifung in Schlachthälften und wird dann in Teilstücken von mindestens 14 Tagen in speziellen Reife- und Kühllagern gereift.
Während der Reifung lockert sich das Bindegewebe und Aromastoffe werden entwickelt. Der Reifeprozess dient auch dazu, das feinfaserig besonders zart marmorierte Rindfleisch sehr zart und mürbe zu machen.
Das Fleisch weist eine kräftige kirschrote bis rubinrote Farbe mit hellen Fettadern auf.

Rund 50 % der ALMO-Almochsen erreichen die Fleischklassen „E“ und „U“ in der EUROP-Klassifizierung, der Rest ist Fleischklasse „R“.
Bezüglich des Fettgehalts erreichen 97 % des Fleisches Fettklasse 3 der EUROP-Klassifizierung, 3% entsprechen der Fettklasse 2. Fettklasse 3 entspricht einem optimal gemästeten Ochsen.

Qualitätskontrolle:
Die Einhaltung der Qualitätsvorgaben wird sowohl intern durch Begutachtung der Almweiden als auch extern durch Begutachter der Universität für Bodenkultur und durch die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“, sowie amtlichen Begutachtern kontrolliert.

Verwertung:

Das ALMO- Ochsenfleisch wird als Rohware oder verarbeitet angeboten.
Als besonders bekannt gelten die traditionell österreichischen Fleischstücke „Tafelspitz“, das „Schulterscherzl“, mageres „Meis“l, „Brustkern“ und „Beinfleisch“.

Ursprungsnachweis:

Die Ochsen werden, gemäß der österreichischen Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2007, mit offiziellen Marken (Ohrmarken) gekennzeichnet und registriert.
Die Rückverfolgbarkeit der Tiere und der Betriebe von der Verkaufsstelle zum Aufzuchtbetrieb wird garantiert durch das BOS- Kennzeichnungssystem der AMA (Agrarmarkt Austria), wenn die Vermarktung durch die Fa. Feiertag erfolgt oder durch das zertifizierte Kontroll- und Kennzeichnungssystem VUQS des „Vereins zur Ursprungs- und Qualitätssicherung“, wenn die Vermarktung durch die Firmen Schirnhofer oder Kail erfolgt.

Die Herkunft von ALMO Rindfleisch kann durch die Anwendung von Isotopentests, die speziell für ALMO- Fleisch entwickelt wurden, sichergestellt werden.

Produzenten und Konsumenten werden dadurch von Trittbrettfahrern geschützt, die die Handelsmarke unerlaubt verwenden.

Zusammenhang mit dem geographischen Gebiet und Traditionellem Wissen:

  • Besondere Boden- und Klimaverhältnisse ermöglichen in der Region Almenland eine extensive Ochsenweidehaltung auf alpinen Weiden.
  • Traditionelle, charakteristische Haltungssysteme: Extensivhaltung der Herden und die Nutzung von Almenweiden während der Vegetationszeit.
  • Ausgeprägte Bodenständigkeit: Ernährung der Rinder durch alpine Weidegräser und Kräuter und reinem, frischem Felsquellwasser aus dem Almengebiet.
  • Das Futtermittel für den Winter wie, Heu und Grassilage, wird von den Bauern im Betrieb selbst erzeugt.
  • Dank dieser Weidehaltung kann Ochsenfleisch mit charakteristischer Zusammensetzung und Marmorierung erzeugt werden. Das Fleisch besitzt ein einzigartiges Aroma und Geschmack, die in direkter Beziehung zur aufgenommenen lokalen alpinen Flora stehen.
  • Die Aufzucht von Almenland Almochsen ist das Ergebnis Traditionellen Wissens, dass von Generation zu Generation weitergegeben wird: Traditionelles Wissen und Erfahrung der Tierhaltung (Anpassung der Haltung der Herde an die Gegebenheiten der Umwelt, historische Auswahl von Lokalrassen, Know-how der Hirten, Art der Ochsenfleischproduktion, Ochsenhaltung in Hochtalgebieten, Verbesserung des Erbguts); Know-how der Schlachter (Tiertransport, Erfahrung bei Schlachtung und Zerlegung, Fleischreifung) und die Erfahrung der Erzeugerorganisation (Steirische Bergland Marktgemeinschaft).

Vermarktung:

Die Vermarktung und Bewerbung des Almenland ALMO- Almochsen erfolgt durch die Almenland Marketing GmbH.
Entsprechend den Vermarktungsrichtlinien verkaufen die Firmen Schirnhofer, Feiertag und Kail, als exklusive Vermarktungspartner, das Fleisch an den Lebensmittelhandel und die Gastronomie.
Rund 17 Almenland-Wirte in der Region bieten ALMO® -Almochsenfleisch auf ihrer Speisekarte an.

Schutz:

Wortbildmarke „Almo Steirisches Almochsenfleisch“. (Österreichisches Patentamt Register Nr. 128 281, 22.11.1998)

Wortmarke „ALMO“. (Österreichisches Patentamt Register Nr. 223 159, 15.2.2005)Wordbildmarke „Almo Almochsenfleisch aus Österreich “ (Österreichisches Patentamt Register Nr. 223 174, 16.2.2005)

Schlüsselworte

Lebensmittel und Landwirtschaft, Traditionelles Wissen, Österreich, Region, Steiermark, Almenland, Almochse, Ochse, Rind, Almenland Almochse, ALMO

Bibliographie/ Referenzen

Letzter Zugriff aller Internetreferenzen erfolgte am 23. Juni 2008.

Sprachcode

Deutsch

Regionaler Ansprechpartner

Almenland Marketing GmbH, Tourismusverband Almenland
A-8163 Fladnitz/Teichalm 100
Telefonnummer +43(0)3179/23000-0
Fax: +43(0)3179/23000-20
E-mail: info@almenland.at
Homepage: www.almenland.at; www.feinkost-schirnhofer.at

Autoren

Mag. Eva Sommer, Dr. Erhard Höbaus

Veröffentlicht am 16.11.2018, Agrarische Wertschöpfungskette und Ernährung (Abteilung II/8)