Schutz der Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen

Der Schutz der Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen ist ein berechtigtes Ziel in der pflanzlichen Produktion.

Die landwirtschaftliche Produktion sichert die Versorgung mit Nahrung, Futter und nachwachsenden Rohstoffen. Landwirtschaftliche Flächen (Ackerbau) und Garten-, Gemüse-, Obst- und Weinbauflächen dienen der Erzeugung von pflanzlichen Produkten. Um die landwirtschaftliche Produktion sicher zu stellen, ist der sachgerechte Einsatz von Betriebsmitteln wie Saatgut, Pflanzenschutz-, Dünge- und Futtermittel im notwendigen Ausmaß, entsprechend den Kriterien der guten landwirtschaftlichen Praxis, erforderlich.


Pflanzenschutz erfolgt nicht nur durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, sondern auch durch spezielle Maßnahmen (oft Präventivmaßnahmen) zum Schutz vor der Einschleppung oder Verbreitung von gefährlichen Schadorganismen der Pflanzen. Der Schutz der Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen ist ein berechtigtes Ziel in der pflanzlichen Produktion, egal ob konventionelle oder integrierter Produktionsweisen oder der Biologische Landbau angesprochen sind.

Zuständigkeiten/Aufgaben
 

Die Fachabteilung II/5 ist im Lebensministerium unter anderem zuständig für grundsätzliche und strategische Angelegenheiten des Pflanzenschutzes sowie für die Wahrnehmung der österreichischen Interessen in den Bezug habenden Gremien der Europäischen Union und in einschlägigen internationalen Organisationen, wie z.B. EPPO oder IPPC.

Das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) ist zuständige Behörde für die Vollziehung der Betriebsmittelgesetze (z.B. Pflanzenschutzmittelgesetz, Düngemittelgesetz, Saatgutgesetz) sowie für die Durchführung der phytosanitären Importkontrolle.
Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ist ein kompetenter Ansprechpartner in speziellen fachlichen Fragen des Pflanzenschutzes.

Veröffentlicht am 30.06.2015, Pflanzliche Produktion (Abteilung II/5)