Ostern ist der jährliche Höhepunkt für alle österreichischen Eiererzeuger!

Auch heuer arbeiten die heimischen Eiererzeuger und Geflügelbauern wieder mit Hochdruck um noch vor Ostern alle Konsumentenerwartungen erfüllen zu können.

Ein Zehntel des Jahresverbrauches an Eiern, also 70 Millionen Eier, konsumieren die Österreicherinnen und Österreicher um diese Zeit. Das Hauptaugenmerk unserer Landwirtinnen und Landwirte liegt auf der Qualität der produzierten Eier, der Tiergesundheit und dem Tierwohl. Ebenso wichtig ist für die Konsumentinnen und Konsumenten die  Transparenz auf Herstellung, Hygiene, Kennzeichnung und Dokumentation. Für diese sorgt die Österreichische Eierdatenbank der AMA. Mit dieser ist es möglich, dass ein Ei bis zum Erzeugerbetrieb zurückverfolgt werden kann.

 

Die Wünsche und Erwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten an Eier – seien es frische oder gefärbte – können durch die strengen Auflagen an Tierschutz und Tierwohl sowie auch Produktqualität, erfüllt werden.

So wurde etwa 2009, also drei Jahre vor dem europaweiten Verbot der Käfighaltung, in Österreich bereits die konventionelle Käfighaltung verboten. Aber das war nicht der einzige Meilenstein in dem Österreich zum Vorreiter wurde. Ab 01.01.2020 gibt es in Österreich keine Legehennen in ausgestalteten Käfigen! Zum Vergleich: 2017 wurden 53% aller in der Europäischen Union (EU) gehaltenen Legehennen in ausgestalteten Käfigen gehalten. Diese Haltungsform wird in der Europäischen Union (EU) auch weiterhin erlaubt sein. Das österreichische Geflügel hat den meisten Platz EU-weit gesehen! So steht, zum Beispiel, den österreichischen Freilandhennen doppelt so viel Auslauffläche zur Verfügung als im restlichen EU-Raum. Auch die gentechnikfreie Fütterung und der europäische Soja sind nicht außer Acht zu lassen.

 

Immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten nutzen auch die AMA-Eierdatenbank um die Eier zurückverfolgen zu können. Über die Jahre zeigt sich, dass sich dieses Instrument bewährt hat und immer beliebter wird.

Im Jahr 2015 nutzten rund 145.000 Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit den Stempel am Ei nachzuverfolgen, seit 2016 waren es jährlich rund 360.000 Personen die dieses Tool  rund um die Osterzeit verwendeten. Seit 2017 nutzen rund 2.000 Konsumentinnen und Konsumenten täglich dieses Instrument. In der Osterzeit sind es sogar deutlich mehr Anfragen, die bei der Eierdatenbank eingehen. Aufgrund dieser Zahlen ist eindeutig erkennbar, dass die Transparenz den Österreicherinnen und Österreichern sehr wichtig geworden ist und die heimischen Geflügelbauern diesem Wunsch nachkommen.

Veröffentlicht am 11.04.2019, Tierische Produktion (Abteilung II/6)