Bundesgärten entfernen Eichen-Prozessionsspinner:

Haare der Raupen können allergische Reaktionen auslösen

Die MitarbeiterInnen der Bundesgärten entfernen derzeit die Raupen des Eichen-Prozessionsspinner von den Eichenbäumen im Schlosspark Schönbrunn.

Der Eichen-Prozessionsspinner ist ein Pflanzen- und Gesundheitsschädling, die Raupen ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume. Sie fressen die gesamte Gewebefläche der Blattspreite und verschmähen dabei lediglich die Mittelrippe und stärkere Seitenrippen des Blattes. Der Eichen-Prozessionsspinner ist auch als Gesundheitsschädling gefährlich, weil im Larvenstadium die Raupen giftige Raupenhaare tragen, die beim Menschen Symptome wie beispielsweise Hautausschlag (Raupendermatitis), Allergie oder eine Entzündung von Augen oder Luftwege verursachen können.

 

 

Den Namen verdankt der Eichen-Prozessionsspinner seinem  typischen Verhalten, gemeinsam aus den Nestern in die Eichenkronen zu prozessieren, um sich dort von Blättern zu ernähren.

Informationen/Auskünfte:
Direktionssekretariat Österreichische Bundesgärten
T: 43-1-877 50 87-0
office@bundesgaerten.at

Veröffentlicht am 16.05.2018, Österreichische Bundesgärten