Energieministerin Köstinger begrüßt Entscheidung für 380-kV-Freileitung

"Moderne Infrastruktur dient der Versorgungssicherheit und dem Ausbau erneuerbarer Energie".

„Als wichtigen Schritt für die Modernisierung der Netzinfrastruktur“ bezeichnete heute, Dienstag, Energieministerin Elisabeth Köstinger die positive Entscheidung für die 380-kV-Freileitung durch Salzburg. „Damit wir den Aus- und Umbau unseres Energiesystems schaffen können, bedarf es einer modernen und wettbewerbsfähigen Infrastruktur“, so Köstinger. „Das bedeutet auch, dass wir erzeugten Strom in größeren Mengen, z.B. von Osten nach Westen transportieren können. Die Salzburg-Leitung ist dafür ein wichtiger Baustein, sie stellt sicher, dass der Ausbau erneuerbarer Energieproduktion rascher gehen kann und die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt.“

„Wir haben uns in der #mission2030 das ambitionierte Ziel gesetzt, bis 2030 den Stromverbrauch Österreichs bilanziell zu 100% aus erneuerbarer Energie zu decken“, erinnerte Köstinger am Rande des Rates der EU-Umweltminister in Brüssel. „Eine gute technische Infrastruktur und leistungsfähige Leitungen sind die Voraussetzung dafür. „Klar ist, dass alle Infrastrukturvorhaben, auch jene die der Energiewende dienen, im Einklang mit dem Umweltschutz errichtet werden müssen.“ Das sei bei der Salzburgleitung der Fall, hier habe es eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung und ein sehr ausführliches Verfahren, das mehrere Jahre gedauert hat gegeben, dieses habe nun zu einer positiven Entscheidung geführt.

„Österreich ist Europameister bei der Produktion erneuerbaren Stroms“, so die für Energiepolitik zuständige Köstinger. „Diese Position wollen wir nicht nur halten, sondern ausbauen." Die heutige Entscheidung sei ein wesentlicher Baustein in der Infrastruktur, die dafür nötig ist. 

Veröffentlicht am 05.03.2019

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Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin