Patek: Österreich verzeichnet positiven Trend bei erneuerbarer Energieproduktion & Energieeffizienz

Energiebilanz 2018: Bereits über 80 Prozent der heimischen Energieproduktion stammt aus erneuerbaren Energien

Im Auftrag des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus hat die Statistik Austria die Energiebilanz für das Jahr 2018 erarbeitet, die mehrere positive Trends zeigt. Vor allem bei der Energieproduktion aus erneuerbaren Quellen geht es in Österreich weiter hinauf. So decken Wasserkraft und sonstige erneuerbare Energien gemeinsam bereits 81,6 Prozent der gesamten heimischen Energieproduktion ab. "Die Energiebilanz zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Österreich setzt auf die nachhaltige Erzeugung von Energie. Damit erreichen wir positive Effekte für Klima und Umwelt, aber vor allem für eine saubere Energieerzeugung, auf die die nächsten Generationen bauen können“, so Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek.

Die Erzeugung aus Photovoltaik legte mit plus 13,3 Prozent gegenüber 2017 kräftig zu. Deutliche Rückgänge gab es bei Kohle (über 3 Prozent) und Gas (1 Prozent). Durch Reduzierung der Erzeugungsanteile fossiler Energieträger und das bestehende Ökostromfördersystem, konnte der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der österreichischen Primärenergieerzeugung gesteigert werden.

Energieverbrauch gesunken – Energieeffizienz gestiegen

Während das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 um 2,4 Prozent stieg, nahm der Bruttoinlandsverbrauch um 2,3 Prozent ab. Es kam im Vorjahr daher zu einem Rückgang des relativen Energieverbrauchs um 4,7 Prozent und damit zu einer Entkoppelung zwischen Energieverbrauch und Wirtschaftswachstum. „Das bedeutet, dass wir in Österreich die Energieeffizienz deutlich steigern konnten“, betont Patek.

Der energetische Endverbrauch im Jahr 2018 zeigte gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um -1,3 Prozent (1.126 PJ). Dies ist im Wesentlichen auf einen Rückgang des Energieverbrauchs bei den privaten Haushalten (-6,6 Prozent) und des Dienstleistungssektors (-4,1 Prozent) zurückzuführen.

Veröffentlicht am 27.11.2019

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