Köstinger: „2020 soll bereits jedes fünfte Dienstauto in der WLV Salzburg ein Elektroauto sein.“

Die Wildbach- und Lawinenverbauung startet in Richtung Elektro-Mobilität

 

Die Salzburger Dienststelle der Wildbach- und Lawinenverbauung startete mit der Verwendung eines Dienstautos mit Elektro-Antrieb, dieses kommt im Flach- und im Tennengau zum Einsatz. Zukünftig ist geplant auch in den Standorten in Zell am See und Tamsweg auf Elektro-Fahrzeuge zu setzen und somit CO2 Emissionen zu reduzieren und einen Teil zur Erreichung der Klimaschutzziele beizutragen. „E-Mobilität ist ein wichtiger Faktor um unsere Klimaziele zu erreichen. Jede Dienstelle im Bundesministerium kann hier einen wichtigen Teil beitragen“, freut sich Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger über die Initiative.

Wildbach- und Lawinenverbauung ist nachhaltig Unterwegs

Die Wildbach- und Lawinenverbauung sorgt für den nachhaltigen Schutz der Menschen vor Hochwasser, Muren, Lawinen, Steinschlag und Rutschungen, wobei die Einzugsgebiete fast 2/3 des Bundesgebietes umfassen. Sie ist mit 28 Dienststellen und insgesamt mehr als 40 Betriebsstandorten in ganz Österreich die dezentralste Dienststelle des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus. Aufgrund dieser Struktur spielt Mobilität für die Dienststellen eine große Rolle, um die Schutzleistungen möglichst nahe bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern erbringen zu können. „Aufgrund der dezentralen Struktur hat die Wildbach- und Lawinenverbauung ca. 230 Fahrzeuge in Betrieb, die pro Jahr 3,7 Mio. km zurücklegen, sie umrunden somit 100 Mal die Erde. Um dieses Mobilitätsleistung möglichst umweltfreundlich zu gestalten, wird ein Konzept zur schrittweisen Einbindung umweltfreundlicher Antriebe in den Fuhrpark der WLV entwickelt“, freut sich die Ministerin über die Initiative Wildbach- und Lawinenverbauung.

Die Umrüstung des Fuhrparkes der Wildbach- und Lawinenverbauung auf Autos mit alternativen Antrieben wird zu einer wesentlichen Reduktion des CO2 Ausstoßes sorgen. Durchschnittlich werden mit einem Dienstauto in der Sektion Salzburg jährlich 15.000 km zurückgelegt. Die CO2 Einsparung durch den Einsatz von Fahrzeugen mit erneuerbaren Kraftstoffen wird daher rund 3 Tonnen pro Jahr und Auto betragen.

Erstes E-Auto bei der WLV als Test für andere Standorte

In weiterer Folge ist geplant auch an den Standorten Zell am See und Tamsweg die ersten Elektroautos einzuführen. „Die Fahrzeuge werden ausgiebig getestet um die Erhaltungskosten, Reparaturmöglichkeiten, Reichweite und Einsatzgebiet zu bewerten, um eine komplette Umstellung, durchaus auch für andere Dienststellen in Österreich, genau planen zu können“, erklärt die Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger. Sollte die Testphase erfolgreich sein, ist der Plan, dass 2020 bereits jedes fünfte Dienstauto in der WLV Salzburg ein Elektroauto ist und dadurch insgesamt 22 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart werden.

Fotos unter: https://www.bmnt.gv.at/fotoservice/Pressekonferenzen-Veranstaltungen-Fototermine/2018/wlv

Veröffentlicht am 20.04.2018

Kontakt

Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin