Patek: Schmetterlinghaus erstrahlt in neuem Glanz

Nachhaltigkeitsministerin eröffnet Publikumsmagnet und Lebensraum für exotische Pflanzen und seltene Arten nach Generalsanierung

Das Schmetterlinghaus im Wiener Burggarten erstrahlt in neuem Glanz. Nach mehr als 20 Jahren Publikums-Betrieb war eine Generalsanierung und Modernisierung notwendig. Dafür musste das Haus für knapp zwei Monate geschlossen werden. Nun wurde das Schmetterlinghaus von Maria Patek als zuständiger Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) wieder eröffnet. „Das Schmetterlinghaus ist ein Anziehungspunkt für Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland. Exotische Pflanzen und seltene Schmetterlingsarten finden hier einen idealen Lebensraum. Die Österreichischen Bundesgärten und das Schmetterlinghaus leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz“, betonte Nachhaltigkeitsministerin Patek.

Die Generalsanierung lief seit Mai 2019. Die meisten Arbeiten konnten bei laufendem Betrieb erfolgen. Unter anderem wurde der Pflanzenbestand teilweise erneuert. Eine neue Brücke über den Bachlauf, neue Schmetterlingspuppenkästen, ein modernes Beleuchtungssystem und überarbeitete Informationstafeln machen das Schmetterlinghaus noch attraktiver. Zudem wurden die Lüftungs- und Haustechnikanlage modernisiert, um die klimatischen Bedingungen zu verbessern. Auch im Dachbereich waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Das Schmetterlinghaus ist im 1903 erbauten Glashauskomplex im Wiener Burggarten untergebracht. In diesem einzigartigen historischen Ambiente können mehr als 500 frei fliegende Schmetterlinge bewundert werden. 50 verschiedene Arten finden zwischen den exotischen Pflanzen in dem lichtdurchfluteten Gebäude einen artgerechten Lebensraum. Alle Pflanzen stammen aus den botanischen Sammlungen der Österreichischen Bundesgärten und werden von den Gärtnerinnen und Gärtner der BMNT-Dienstelle gepflegt. Betrieben wird das Haus von der Stephen Fried GmbH.

Veröffentlicht am 29.11.2019