Bundesministerin Köstinger: 23,2 Millionen Euro für die Altlastensanierung genehmigt

Massive Umweltschäden als ein Erbe des Zweiten Weltkrieges: Wichtige Industrieanlagen waren gezielten Luftangriffen ausgesetzt, so auch das damalige Stahlwerk der heutigen voestalpine in Linz. Durch Bombardierung und weitgehende Zerstörung der Kokereianlage des Stahlwerkes kam es zu einem großflächigen Eintrag von umweltschädlichen Substanzen in den Untergrund mit einer massiven Verunreinigung des Grundwassers durch Teeröl. Dieser Schaden stellt auch heute noch eine erhebliche Gefahr für die Umwelt und damit eine der größten Altlasten Österreichs dar.

„Die Umweltförderung des Bundes hat eine zügige Sanierung auch dieser großen Kriegsaltlast ermöglicht, eine wichtige und notwendige Maßnahme zum Schutz des Grundwassers als Trinkwasserreserve“ betont Ministerin Köstinger anlässlich der heute von der Altlastensanierungskommission befürworteten Bundesförderung für insgesamt neun Projekte zur Altlastensanierung mit einem Gesamtvolumen von 23,2 Mio. Euro.

Eines der genehmigten Projekte war das achte und letzte Teilprojekt der Baumaßnahmen zur Sanierung der Altlast „Kokerei Linz“ auf dem Areal des Stahlwerkes der voestalpine in Linz. Das 2012 gestartete Projekt kann damit erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Zuge der Sitzung hat sich die Kommission zur Altlastensanierung für die Dauer der 26. Gesetzgebungsperiode auch neu konstituiert. Den Vorsitz der Kommission hat erneut LH-Stv. Stephan Pernkopf aus NÖ übernommen. „Ein gesunder Boden und sauberes Grundwasser sind wesentliche Grundlagen für die hohe Lebensqualität in Österreich. Mit den Mitteln der Altlastensanierung können wir einen großen Beitrag leisten, bestehende Umweltgefährdungen zu beseitigen und eine intakte Umwelt für nachfolgende Generationen zu sicher“, so Pernkopf abschließend.

Veröffentlicht am 20.06.2018

Kontakt

Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin