Köstinger: Nächster großer Erfolg für den Klimaschutz durch Reduktion der Erderwärmung um 0,5 Grad

Österreich hat gemeinsam mit 20 EU-Mitgliedsstaaten und 56 weiteren Nationen ein Abkommen zur 85 %-igen Reduktion Fluorierter Treibhausgase ratifiziert.

Die „Kigali-Abänderung“, eine Zusatzvereinbarung zum Montreal-Protokoll, tritt am 1. Jänner 2019 in Kraft und soll in den nächsten beiden Jahrzehnten durch die Reduktion von Treibhausgasen eine Verringerung der globalen Erwärmung um 0,5°C bewirken. Am großen weltweiten Erfolg des Abkommens war Österreich wesentlich beteiligt. Mit der bemerkenswerten Anzahl an Ratifikationen und der Hinterlegung im Rahmen der UN-Generalversammlung wurde ein wichtiges Signal für den Klimaschutz gesetzt. „Das eindeutige und klare Bekenntnis nahezu aller EU-Mitgliedsstaaten zum Montreal-Protokoll und der Kigali-Abänderung ist ein weiterer Auftrag für die Klimaverhandlungen in Katowice: Klimaschutz und der Schutz unserer Ozonschicht sind für uns unverhandelbar Daher hat sich meinMinisterium drei Jahre lang federführend für die Kigali-Abänderung eingesetzt“, so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.

Österreich nimmt an der Spitze der EU - Delegation als voll berechtigte Vertragspartei an der kommenden Verhandlungsrunde im November in Quito (Ecuador) teil. Dabei werden die nächsten Weichen zur Umsetzung konkreter Ausstiegsprojekte gestellt. Durch die Verbesserung der Energieeffizienz von Kälte- und Klimaanlagen, sowie durch einen weltweiten Umstieg auf alternative Technologien werden die klimaschädigenden Treibhausgase reduziert. „Fluorierte Treibhausgase sind stark klimaschädigende Gase, deren Wirkung mehr als 1.000 Mal so stark wie Kohlendioxid ist. Sie werden weltweit vor allem in Kälte- und Klimaanlagen eingesetzt. Die Kigali-Abänderung ist somit ein sehr wesentliches Übereinkommen, um der Erderwärmung entgegenzuwirken“, so Köstinger abschließend.

Veröffentlicht am 10.10.2018

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Michael Strasser Pressesprecher der Bundesministerin