Köstinger zeichnet Betriebe aus: Von Kantinenkost zur regionalen Qualitätsverpflegung

Bereits 100 Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung haben das Österreichische Umweltzeichen und setzen auf regionale Lebensmittel sowie nachhaltiges Wirtschaften.

Bundesministerin Elisabeth Köstinger hat heute, Freitag, 19 nachhaltig wirtschaftenden Betriebe der Gemeinschaftsverpflegung das Österreichische Umweltzeichen verliehen. „Mehr als die Hälfte der Menschen isst außer Haus, vor allem mittags. Konsumentinnen und Konsumenten achten verstärkt auf gesunde Produkte aus nachhaltiger, regionaler Landwirtschaft oder von regionalen Gewerbebetrieben. Dieser Verantwortung sind sich immer mehr Großküchen und Kantinen bewusst: Sie setzen auf gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Produkten, wirtschaften nachhaltig und fördern damit regionale Betriebe“, unterstreicht Bundesministerin Köstinger anlässlich der Preisverleihung.

Wissenschaftsminister Heinz Faßmann gratuliert den Mensen zur Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens: „Den jährlich rund vier Millionen Kundinnen und Kunden - zum Großteil aus dem Bereich der Studierenden - ist eine ökologische, gesunde und nachhaltige Verpflegung ein wichtiges Anliegen, dessen Bedeutung auch das BMBWF als Eigentümerressort der ÖMBG ein besonderes Augenmerk schenkt. Als Garant dafür dient unter anderem das Österreichische Umweltzeichen mit seinen strengen Auflagen. Dadurch werden nicht nur Studierende umweltbewusst verpflegt, sondern die Mensen tragen damit auch zu den Nachhaltigkeitskonzepten der Universitäten und Fachhochschulen bei.“

Bewusstsein für regionale Qualität schärfen

Angesichts des Trends zum außer Hausverzehr ist es besonders wichtig, das Bewusstsein für nachhaltige sowie regionale Qualität weiter zu schärfen. Auch Schülerinnen und Schüler sind vermehrt auf Verpflegung in Schulkantinen angewiesen und müssen mit qualitativ hochwertigen Speisen versorgt werden. Betriebe mit dem Österreichischen Umweltzeichen setzen eine Vielzahl an Maßnahmen: vom Einsatz von regionalen und saisonalen Produkten über die Verwendung von Bio- und Fairtradeprodukten bis zur Nutzung von umweltfreundlichen Reinigungsmitteln und zu Energie- und Wassersparmaßnahmen in der Küche. Neben dieser ökologischen Optimierung der betrieblichen Abläufe geht es auch darum, Konsumentinnen und Konsumenten verlässlich und glaubwürdig zu informieren. Aktuell tragen 100 Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen das staatliche Öko-Siegel.

Rund 956 Mio. Euro Jahresumsatz

Seit 1990 können umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet werden. Heute tragen mehr als 4.400 Produkte und Dienstleistungen das staatliche Öko-Siegel, mehr als 1.000 vorbildliche Betriebe erwirtschaften damit einen Jahresumsatz von rund 956 Millionen Euro.

Folgende Betriebe wurden am 4. Mai 2018 mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet:

 

Österreichische Mensen (8):

Österreichische Mensen- Betriebsrestaurant BM.I

Österreichische Mensen - Rossauer Kaserne

Österreichische Mensen - M Café Mendel

Österreichische Mensen- M Café KUG, Graz

Österreichische Mensen - Mensa TU Rooftop und M-Café TU Graz

Österreichische Mensen - TGM Mensa & Buffet

Österreichische Mensen - Buffet Student Space

Österreichische Mensen - BG Seekirchen, Salzburg

 

Niederösterreich (11):

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Raabs/Thaya

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Amstetten

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Pottendorf

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Scheiblingkirchen

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum St.Peter/Au

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Schrems

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Litschau

NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Ybbs/Donau

 

Landwirtschaftliche Fachschule Sooß

Zum LandWirt (LWK NÖ)

ÖBB BahnBistro Praterstern

 

Fotos der Verleihung finden Sie unter: www.bmnt.gv.at/fotoservice/Pressekonferenzen-Veranstaltungen-Fototermine/2018/_umweltzeichen

 

Veröffentlicht am 04.05.2018

Kontakt

Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin