Köstinger: CO2-Reduktion bei Pkw wird Realität

Beschluss im Europaparlament ist größter Erfolg der Österreichischen EU-Ratspräsidentschaft - Historischer Schritt für mehr Klimaschutz: 37,5 Prozent weniger CO2-Emmissionen bei Neuwagen

„Mit dem Beschluss der Richtlinie zur CO2-Reduktion bei Neuwagen hat das Europaparlament heute einen wichtigen Schritt für mehr Klimaschutz gesetzt“, so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger, die darin die Bestätigung „einer der größten Erfolge der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft“ sieht. „Wir haben es geschafft, im Trilog zwischen EU-Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten eine Einigung für dieses Paket zu erzielen. Nachdem heute die letzte Hürde genommen wurde, wird unser Verhandlungserfolg nun Realität“, betont Köstinger. Mit dieser Richtlinie werden Autohersteller erstmals in die Pflicht genommen, einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ab 2030 muss der durchschnittliche CO2 Ausstoß von neu zugelassenen PKWs um 37,5 Prozent und bei leichten Nutzfahrzeugen auf 31 Prozent niedriger sein als jener 2021.

Zur Erinnerung: Der Kommissionsvorschlag lag ursprünglich bei 30 Prozent (2030), das EU-Parlament wollte 40 Prozent. Die Mitgliedsstaaten hatten sich nach langen Verhandlungen auf 35 Prozent festgelegt. „Wir sind mit einem ambitionierten Ziel in die Verhandlungen gegangen. Das war ein enormer Kraftakt für unsere Ratspräsidentschaft. Doch es war die richtige Entscheidung, diesen Weg konsequent zu gehen. Ich bin stolz, dass Österreich hier einen Meilenstein für mehr Klimaschutz in Europa setzen konnte. Wir sind es den nächsten Generationen schuldig, das Richtige zu tun. Mit der CO2 Reduktion bei Neuwagen nimmt die EU eine große Verantwortung wahr“, betont Nachhaltigkeitsministerin Köstinger.

Veröffentlicht am 28.03.2019

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Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin