127 Mio. Euro für Hochwasserschutz, Trinkwasser und Abwasserentsorgung

Klimawandel macht Maßnahmen bei Hochwasserschutz und in der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung notwendig

„Wasser ist unsere kostbarste Ressource. Deshalb investieren wir mit der heutigen Genehmigung von 1.172 Projekten rund 127 Mio. Euro in die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser, die Entsorgung des Abwassers und den Schutz vor Hochwasser“, so Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger. Auch die Auswirkungen des Klimawandels machen verstärkte Investitionen in die wasserbezogene Infrastruktur notwendig. Starkregenereignisse werden immer häufiger und überfordern öfter die Hochwasserschutzvorrichtungen sowie die hydraulischen Kapazitäten der bestehenden Kanäle. Zusätzlich verursachen ausgedehnte sommerliche Dürreperioden nicht nur im pannonischen Osten Österreichs, sondern selbst im Alpenraum Probleme bei der Trinkwasserversorgung. „Die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wie auch der Hochwasserschutz sind zentrale Bereiche der Daseinsvorsorge und bilden überdies eine wichtige Grundlage für den Tourismus in Österreich“, so Köstinger.

Bei der heutigen Kommissionssitzung Wasserwirtschaft wurden insgesamt 717 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Förderungswert von ca. 50,4 Mio. Euro genehmigt. Im Bereich Hochwasserschutz wurde neben 440 Projekten des vorbeugenden Hochwasserschutzes bzw. der Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesförderung von rund 67,4 Mio. Euro vor allem auch Sofortmaßnahmen für die vom kürzlichen Hochwasserereignis schwer getroffenen Bereiche Kärntens und Osttirols genehmigt. Hier wurden in Summe 15 Sofortmaßnahmen mit 9,6 Mio. Euro Bundesförderung genehmigt. Die gesamten Bundesförderungen in Höhe von 127 Mio. Euro lösen ein Investitionsvolumen von ca. 440 Mio. Euro aus.

Veröffentlicht am 23.11.2018

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Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin