Köstinger: Neue Einreichplattform macht Förderung der Siedlungswasserwirtschaft effizienter

Seit 1. April 2018 können Förderungsanträge an das BMNT für Projekte in der Trinkwasserversorgung und in der Abwasserentsorgung online eingereicht werden.

"Ich freue mich damit einen Beitrag zur Umsetzung des im Regierungsprogramm festgelegten Ziels zur Digitalisierung der Verwaltung leisten zu können. Die Förderungsabwicklung in der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft wird durch die elektronische Einreichung rascher, noch effizienter und transparenter." betont Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.

Um die Förderungsabwicklung effizienter zu gestalten, können ab 1. April 2018 die Förderungsanträge für kommunale Projekte in der Trinkwasserversorgung und in der Abwasserentsorgung unter www.meinefoerderung.at über die neue Plattform zur Online-Einreichung gestellt werden. Die Einreichungen selbst werden im Wesentlichen von den Gemeinden oder Planerinnen und Planern gemacht.

"Mit der Online-Einreichplattform ist es auch gelungen, den Einreichprozess für die Förderungen des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus und die Landesförderungen so zu vereinheitlichen, dass es für ganz Österreich nunmehr ein gemeinsames Portal für die Förderung in der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft gibt", hält Köstinger fest. Die Online-Einreichung ist ein zeitgemäßes und modernes Tool, das eine klare Menüführung aufweist. Durch die papierlose Antragstellung ist die Einreichung umweltfreundlicher, es entfallen die Wege zur Post und administrative Kosten können dadurch gesenkt werden.

Die Versorgung der Bevölkerung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser sowie die Ableitung und Behandlung der anfallenden Abwässer haben in Österreich eine lange Tradition. Seit 1959 wurden rund 61 Mrd. Euro in die Errichtung der Infrastruktur der Siedlungswasserwirtschaft investiert und vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus gefördert. In Österreich beziehen rund 7,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ihr Trinkwasser, das zu 100 % aus Grund- und Quellwasser besteht, aus einem öffentlichen Netz. Der Kanal- und Wasserleitungsbestand beträgt 171.000 km, das ist über 4 Mal um die Erde. Für alle diese Top-Werte ist es notwendig, zu investieren und langfristig zu planen. Mit dem neuen Einreich-Tool ist ein wichtiger Umsetzungsschritt gelungen.

Informationen: www.bmnt.gv.at/wasser

Veröffentlicht am 06.04.2018

Kontakt

Daniel Kosak Pressesprecher der Bundesministerin