Patek: Hochwasserschutzprojekt sorgt für mehr Sicherheit in Lanzendorf

Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus ist ein wichtiger Finanzierungspartner für Hochwasserschutzprojekte in Niederösterreich

„Katastrophen der vergangenen Jahre zeigen wie notwendig es ist, finanzielle Mittel für den Hochwasserschutz bereitzustellen. In den letzten Jahrzehnten wurden viele Baumaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Niederösterreich umgesetzt. Mit der Fertigstellung des Projekts in der Gemeinde Lanzendorf sorgen wir für noch mehr Sicherheit“, so Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek anlässlich der feierlichen Eröffnung des neuen Hochwasserschutzprojekts. Bei starken Regenfällen ist es entlang der Schwechat immer wieder zu Überflutungen gekommen. Erst im Sommer 2018 wurden zahlreiche Häuser und Wohngebäude durch heftige Starkregenereignisse überschwemmt. Derart große Wassermengen können von landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht aufgenommen werden, in Folge kommt es zu Verschlammungen der Güterwege durch Wasserabflüsse aus angrenzenden Äckern.

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat mit insgesamt 4,8 Millionen Euro erheblich zur Finanzierung des Projektes beigetragen. Die Errichtung von Mauern und Dämmen auf einer Gesamtlänge von rund 1,3 Kilometern bringen in der Gemeinde Lanzendorf künftig für 110 Häuser einen verbesserten Schutz. Das Projekt reicht entlang des Schwechat-Werksbaches bis zum Parkplatz der CARITAS. Eine durch eine Straße verursachte Lücke im Hochwasserdamm wird mit mobilen Elementen durch die Freiwillige Feuerwehr Lanzendorf geschlossen. Weiters wurden im Schwechat-Werksbach Absperrbauwerke errichtet, um die Überflutung des Ortsgebietes von Lanzendorf zu verhindern.

Die Baukosten des Projekts inklusive der Kosten für Grundkauf, Entschädigungen und Ausführungsplanung betrugen rund 6 Millionen Euro. Diese Kosten wurden zu 80 Prozent vom Bundesministerium Nachhaltigkeit und Tourismus getragen. 20 Prozent der Kosten hat Gemeinde Lanzendorf finanziert. Das Projekt wurde im Zeitraum Herbst 2010 bis Herbst 2018 durch die Bundeswasserbauverwaltung umgesetzt.

Veröffentlicht am 14.10.2019

Kontakt

Michael Strasser Pressesprecher der Bundesministerin