Hochrangiger Staatsbesuch in Portugal

Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek begleitet Bundespräsident Alexander Van der Bellen nach Portugal, um die Wirtschaftsbeziehungen der beiden Länder zu vertiefen.

Portugal hat die Krisenjahre überwunden und sich zu einer beliebten Urlaubsdestination entwickelt. Der Tourismussektor ist für jeden fünften Arbeitsplatz verantwortlich – nun steht das Land vor der großen Herausforderung, diese Entwicklung nachhaltig zu gestalten.

Österreich verfügt in diesem Bereich über außergewöhnliche Erfahrung und Expertise, eine tiefgreifende Zusammenarbeit wäre für beide Länder von Vorteil. Dies nahm Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Anlass, gemeinsam mit Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek, Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl und Familienministerin Ines Stilling nach Portugal zu reisen, um Know-how auszutauschen und die wirtschaftlichen Beziehungen auszubauen.

Am Mittwoch, den 19. Juni, besucht die österreichische Delegation das Wirtschaftsforum „The Future of Portugal – Sustainable Tourism & Infrastructure | Challenges & Opportunities“ in Lissabon. „Im Tourismus sehe ich besonders hohes Potenzial für die Zusammenarbeit mit Portugal, gerade was das Thema Nachhaltigkeit betrifft. Unser Plan T zeigt auf, wie wir den Tourismussektor zukunftsorientiert weiterentwickeln und dabei das Umweltbewusstsein in den Vordergrund rücken können“, betont Patek.

Während die portugiesische Wirtschaft weitgehend in Richtung Afrika und Lateinamerika ausgerichtet ist, fokussiert Österreich seine wirtschaftlichen Aktivitäten zu einem großen Teil Richtung Osten. Ziel des Wirtschaftsforums ist es, die beiden Länder hinsichtlich der Schwerpunkte „Umwelt und Infrastruktur“, „Balanced Tourism“ sowie „Innovation und Digitalisierung“ stärker zu vernetzen.

Die Veranstaltung bietet heimischen Unternehmerinnen und Unternehmen die Chance, sich mit bereits in Portugal etablierten österreichischen Unternehmen auszutauschen und nachhaltige Lösungen oder Konzepte für die Herausforderungen portugiesischer Unternehmen, Städte und Gemeinden anzubieten.

Veröffentlicht am 19.06.2019, Internationale Tourismusangelegenheiten (Abteilung VII/2)

Mehr zu diesem Thema

Filteroptionen
Hier können Sie Ihre Auswahl nach Elementtypen einschränken.