Plan T - Masterplan für Tourismus

Jahresschwerpunkte

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Warum braucht es einen Masterplan für Tourismus?

Der Tourismus ist von herausragender Bedeutung für Österreich. Mit 16% Anteil am BIP geben die über 90.000 in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft tätigen Betriebe über 700.000 Menschen direkt oder indirekt eine Beschäftigung. Keine andere Branche ist in allen Regionen unseres Landes so verwurzelt und sorgt von den Städten bis in die entlegensten Täler für Wertschöpfung und Lebensqualität.

Die letzte strategische Beschäftigung mit dem österreichischen Tourismus liegt bereits fast zehn Jahre zurück. Seither haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert. Daher hat die Bundesregierung den Tourismus im Regierungsprogramm prominent platziert und das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus mit der Erarbeitung einer Gesamtstrategie für den Tourismus beauftragt. Die Regierung hat diesen Auftrag dem Ministerium in dem Bewusstsein erteilt, das Tourismusland Österreich aus einer Position der Stärke auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

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Gemeinsames Handeln garantiert die Umsetzung

Beim Tourismus handelt es sich um eine Querschnittsmaterie mit einer ausgeprägten Kompetenzsplitterung. Daher ist die umfassende Einbeziehung aller relevanten Stakeholder - auch aus angrenzenden Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen - von großer Bedeutung. Aus diesem Grund erfolgt die Erarbeitung gemeinsam mit der Bundessparte für Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich als Bindeglied zu den Unternehmerinnen und Unternehmern. Selbstverständlich sind auch die Bundesländer, an der Spitze die jeweiligen Tourismusreferentinnen und –referenten und die Landestourismusorganisationen, sowie die Österreich Werbung, die Österreichische Hotel- und Tourismusbank und die ÖHV essentielle Partnerinnen und Partner für die Erarbeitung des Masterplans für Tourismus.

Österreich Karte

Warum ein umfassender Stakeholder-Prozess?

Eine moderne öffentliche Verwaltung und die Erarbeitung von Politikmaßnahmen bedeutet die Interessen und Standpunkte aller Beteiligten transparent in Entscheidungsprozesse zu integrieren. Ein partizipativer Dialogprozess und die kooperative Interaktion mit den Anspruchsgruppen steigert nicht nur die Qualität von Maßnahmen, sondern garantiert die Umsetzung dieser auf einer breiten Basis.

Im Rahmen von 9 dialogorientierten Zukunftswerkstätten in ganz Österreich werden daher bis März 2019 Lösungs- und Handlungsoptionen für Herausforderungen in den tourismuspolitischen Kernthemen wie Vernetzung von Landwirtschaft und Tourismus, Marketing, Tourismusfinanzierung, Indikatoren, touristische Rahmenbedingungen, Arbeitsmarkt sowie Aus- und Weiterbildung gemeinsam erarbeitet.

Eine weitere wesentliche Säule ist ein hochkarätig besetzter interdisziplinärer Expertinnen- und Expertenrat, der die Arbeit an diesem Masterplan in den nächsten Monaten strategisch begleiten wird.


Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit? Dann kontaktieren Sie uns bitte unter tourismusstrategie@bmnt.gv.at


Partizipativer Dialog

Expertinnen- und Expertenrat

Meilensteine des Masterplans

Dialogorientierte und anspruchsgruppen-getriebene Strategieerarbeitung

Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg
Ministerrat - #mission2030
Frühjahr 2018

Startschuss und Ministerratsvortrag

Anfang März 2018 stellte Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger die Eckpunkte des "Plan T - Masterplan für Tourismus" anlässlich der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vor.

Im April 2018 wurden im Ministerrat die politischen Rahmenbedingungen und inhaltlichen Kernbereiche festgelegt.
Diagnosephase
Sommer 2018 - Jänner 2019

Diagnosephase und Zukunftswerkstätten

Ab Mai 2018 wurde eine Ist-Standerhebung durchgeführt, Stakeholder befragt sowie zentrale Fragestellungen für den Beteiligungsprozess abgeleitet. Im September startete der Beteiligungsprozess mit neun thematischen Zukunftswerkstätten sowie die Erarbeitung von Handlungsoptionen für eine zukunftsgerichtete Tourismusstrategie.