Rücknahme des Umsatzsteuersatzes von 13 Prozent auf 10 Prozent in Kraft

Mit 1. November 2018 wurde der Steuersatz auf Übernachtungen von bisher 13 Prozent auf die ursprüngliche Höhe von 10 Prozent zurückgesetzt. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde von der Bundesregierung in den ersten Monaten des Jahres in die Wege geleitet und tritt nun in Kraft. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt für das Ziel der Bundesregierung, die Abgabenquote zu senken.

 

Der österreichische Tourismus muss sich im weltweiten Wettbewerb behaupten. Mit der heute Nacht in Kraft tretenden Rücknahme des Steuersatzes auf die ursprüngliche Höhe von 10 Prozent setzt die Bundesregierung einen wichtigen wirtschaftspolitischen Impuls. Mit dieser Maßnahme hat das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus in kürzester Zeit in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Finanzen eine wesentliche Forderung der Tourismuswirtschaft praxisgerecht umgesetzt. So werden Freiräume für Investitionen geschaffen, Arbeitsplätze gesichert und der bürokratische Aufwand für unterschiedliche Steuersätze verringert. 

Der reduzierte 10 Prozent-Steuersatz wird für die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen und die regelmäßig damit verbundenen Nebenleistungen anzuwenden sein. Auch die Vermietung (Nutzungsüberlassung) von Grundstücken für Campingzwecke unterliegt dem ermäßigten Steuersatz in Höhe von 10 Prozent. Außerdem wird das Ziel der Bundesregierung, die Abgabenquote in Richtung 40 Prozent zu senken, somit schrittweise umgesetzt.

Mit der Senkung des Steuersatzes nähert sich Österreich wieder den Steuersätzen für Beherbergung in den Nachbarländern an und trägt somit der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Hotellerie Sorge. Mit dem neuen Steuersatz liegt Österreich nun auf gleichem Niveau wie Frankreich und Italien.

Die Digitalisierung und Buchungsplattformen haben weltweite Transparenz bei Hotelpreisen gebracht. Ein erhöhter Mehrwertsteuersatz kann daher eine Reiseentscheidung maßgeblich beeinflussen, wodurch die Destination Österreich mit dieser Maßnahme für unsere Gäste noch attraktiver wird.

Veröffentlicht am 02.11.2018, Tourismus und Regionalpolitik (Sektion VII)