Grundlagen zur Beurteilung von Auswirkungen auf das Grundwasser Endbericht

Die vorliegende Studie wurde zur Unterstützung der Ausarbeitung der Recycling-Baustoffverordnung erstellt und im November 2014 abgeschlossen.

Die Recycling-Baustoffverordnung wurde am 29. Juni 2015 kundgemacht (BGBl II Nr. 181/2015). Es muss besonders darauf hingewiesen werden, dass der in dieser Studie zitierte „Entwurf der Verordnung“ nicht der endgültigen Verordnung entspricht, beispielsweise haben sich die Bezeichnungen der Recycling-Baustoffe geändert (zB wurde aus Z-A im Entwurf H-B in der Verordnung), die Auswahl der zu untersuchenden Parameter und die Höhe einzelner Grenzwerte.

Die Vorschläge, die als Ergebnis dieser Studie vorliegen, wurden bei der Fertigstellung der Recycling-Baustoffverordnung weitgehend berücksichtigt. Die Anzahl der zu untersuchenden Parameter wurde in der Verordnung auf das notwendige Minimum reduziert, das aufgrund der Art der Inputmaterialien vertretbar erschien.

Ziel dieser Studie war es, die möglichen Auswirkungen von Recycling-Baustoffen aus wasserwirtschaftlicher Sicht zu untersuchen, insbesondere in Hinblick auf die Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser. Die „Grundlagen zur Beurteilung von Auswirkungen auf das Grundwasser“ basieren auf festgelegten Anwendungsfällen im Sinne einer worst-case Betrachtung als Orientierungshilfe zur Einschätzung von Eluatgrenzwerten.

Auf weitere Aspekte in Hinblick auf einen vorsorgenden Umwelt- und Grundwasserschutz konnte in diesem Rahmen nicht im Detail eingegangen werden. Auch die abfallwirtschaftlichen Randbedingungen, welche ebenso maßgeblich für die Recycling-Baustoffverordnung sind, waren nicht Gegenstand des Auftrags.

Veröffentlicht am 25.09.2015, Abfallwirtschaftsplanung, Abfallbehandlung und Altlastensanierung (Abteilung V/3)