Die EAG-VO im Europäischen Umfeld

Mit der Elektroaltgeräteverordnung setzt Österreich zwei EG-Richtlinien um:

Ziel der Richtlinie ist, dass Abfall vermieden wird und die Wiederverwendung sowie die Verwertung und andere Formen der Rückgewinnung gefördert werden, um das Volumen dieses Abfallstroms, der auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen entsorgt wird, zu verringern. 
  
Gefordert ist die Sammlung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten, Rückgewinnung und Wiederverwendung bzw. Recycling. Soweit möglich soll der Wiederverwendung des gesamten Geräts Vorrang gegeben werden.
 
Bis zum 31. Dezember 2006 müssen die Mitgliedstaaten bei einer getrennten Sammlung eine Mindestmasse von 4 kg pro Einwohner und Jahr sicherstellen.  
 

Gemäß dieser Richtlinie sind Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromiertes Biphenyl (PBB) bzw. polybromierte Diphenylether (PBDE) in elektrischen und elektronischen Geräten verboten.
 
Ab 1. Juli 2006 dürfen Hersteller keine elektrischen und elektronischen Geräte mehr in Verkehr bringen, die die gefährlichen Stoffe Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE) enthalten. Ausnahmen gibt es für Anwendungen, bei denen derzeit noch keine Alternativen bestehen.
  
 
Mehr Informationen finden Sie unter http://ec.europa.eu/environment/waste/weee/index_en.htm

Veröffentlicht am 13.10.2014, Abteilung V/2 - Abfall- und Altlastenrecht