Aktuelle Daten zu RAPEX-Verfahren aus dem Jahr 2016

Im Kalenderjahr 2016 konnten in Österreich aufgrund des auf der Richtlinie 2001/95/EG über die allgemeine Produktsicherheit und der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 über die Vorschriften für die Akkreditierung und Marktüberwachung im Zusammenhang mit der Vermarktung von Produkten bestehenden RAPEX-Systems in insgesamt 83 Fällen Überwachungsmaßnahmen durchgeführt werden. Der Jahresbericht 2016 steht zum Download zur Verfügung.

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick über jene Stoffe (oder auch über Ursachen wie mangelhafte Kennzeichnung oder nicht korrekte Einstufung), die, sei es durch Überschreiten der gesetzlich festgelegten Konzentrationsgrenzen oder durch Verbot, Auslöser dieser RAPEX-Meldungen waren.
 

  Anzahl der Meldungen
Chrom VI 37
Asbest 7
Benzol 6
Nickel 4
DEHP 3
Azofarbstoffe 2
Toluol 2
Blei 1
Chloroform 1
DMF 1
Kadmium 1
   
mangelhafte Kennzeichnung 16
Einstufung 1
Einstufung + Kennzeichnung 1

 

Die Überwachungsmaßnahmen fanden meistens in Form einer Überprüfung der Herstellerfirma oder des Vertreibers statt.

Oftmals stellte sich heraus, dass die betroffene Ware nicht mehr im Verkauf angeboten wurde, sondern bereits an die Firmenzentrale oder an den Hersteller retourniert wurde, da der Mangel des Produktes bereits bekannt war. Manche Recherchen ergaben, dass Produkte, die in anderen Ländern der EU Anlass zu einer RAPEX-Meldung waren, in Österreich niemals in Verkehr gesetzt wurden.

 

 

Veröffentlicht am 31.08.2017, Chemiepolitik und Biozide (Abteilung V/5)