Faktencheck Energiewende

Die Diskussion über die klimapolitischen Ambitionen ist von unterschiedlichsten Interessen geprägt. In der Reihe "Faktencheck Energiewende" finden Sie Daten, Informationen und Argumente.

Die globale Energieversorgung ist im Wandel. International werden zunehmend die Weichen für ein neues Energiesystem gestellt, das den Ansprüchen des Pariser Klimaabkommens gerecht werden soll und somit den schrittweisen und vollständigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energie forciert.

Dieser Weg ist nicht einfach, aber zahlreiche ermutigende Beispiele aus Österreich und der ganzen Welt zeigen, dass es auf diesem Weg kein Zurück mehr gibt. Die globale Marktdynamik im Bereich erneuerbarer Energien und die zuletzt stagnierende Entwicklung der CO2-Emissionen beweisen, dass Prognosen aus der Vergangenheit von der Realität überholt wurden. In diesem Strukturwandel steckt auch eine enorme Chance für Österreichs Wirtschaft, wenn sie sich mit innovativen Technologien, Dienstleistungen und Ideen am globalen Markt positionieren kann.

Das Klimaabkommen von Paris hat dafür eine weltweite gemeinsame Grundlage geschaffen. Es schreibt das Ziel fest, den globalen Temperaturanstieg auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen und alle Anstrengungen zu unternehmen, um unter +1,5°C zu bleiben.

Die Klimakrise erfordert rasches, verantwortungsvolles und ambitioniertes Handeln. Der zügige Umbau unseres Energie- und Mobilitätssystems hat dabei besondere Priorität.

Faktencheck Energiewende 2018/19

Der "Faktencheck Energiewende 2018/2019" widmet sich in bewährter Weise einigen der wichtigsten Klima- und Energiethemen und bereitet Argumente und Informationen auf.
Ein besonderer Schwerpunkt gilt dem Wärmesektor, und hierbei vor allem dem Bereich Raumwärme/ Warmwasser.
Mehr als die Hälfte des österreichischen Endenergieverbrauchs wird durch den Wärmebedarf verursacht. Anders als in der Stromerzeugung überwiegt im Wärmebereich die Nutzung
fossiler Energie mit einem Anteil von rund 60 %.

Das "Factsheet Ölheizung" richtet sich an Haushalten, die die Anschaffung einer neuen Heizung überlegen. Er räumt mit den gängigsten Irrtümern auf und bietet Fakten und Informationen zu klimafreundlichen Alternativen.

Faktencheck E-Mobilität

Der "Faktencheck E-Mobilität" will die viel diskutierte Zukunft der Mobilität und die Rolle der Elektroautos aus Klimaschutzperspektive und aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer mit aktuellen Zahlen, Daten und Analysen erläutern und einen Beitrag zur öffentlichen Diskussion leisten.

Elektromobilität gilt als großer Hoffnungsträger für eine Treibhausgasreduktion im Verkehrsbereich. Nur mit dem Ausbau sauberer Energien kann Elektromobilität diesen Klimaschutzanspruch erfüllen. Die Mobilitätswende ist jedoch mehr als der Austausch von Antriebssystemen und Energieträgern. Sie ist auch eine Chance, die Struktur des Transportsystems und unsere Mobilitätskultur zukunftsfit zu machen. Denn das Elektroauto allein wird nicht alle Verkehrsprobleme lösen können.

Faktencheck Nachhaltiges Bauen

Der "Faktencheck Nachhaltiges Bauen" betrachtet den Gebäudesektor. Die Art und Weise, wie Gebäude errichtet bzw. saniert werden, ist insbesondere aufgrund ihrer jahrzehntelangen Emissionswirkung ein wichtiger Baustein zur Erfüllung des Klimaschutzauftrags. Dazu gehören sowohl die Verringerung des Gesamtenergieverbrauchs als auch der Ersatz fossiler Energie durch erneuerbare Energieträger. Dies erfordert auch eine sachliche Auseinandersetzung mit nachhaltigem Bauen und den notwendigen Rahmenbedingungen.

 

Weitere, ältere Ausgaben in der Reihe Faktencheck Energiewende des Klima- und Energiefonds finden Sie auf faktencheck-energiewende.at

Veröffentlicht am 14.02.2019, Nachhaltige Finanzen und Standortpolitik (Abteilung IV/3)