Regional und saisonal schmeckt's besser!

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Festessen zählen zu wichtigen Fixpunkten bei der Gestaltung der Weihnachtsfeiertage im Kreise der Lieben.

Entscheidungen, welche Lebensmittel gewählt werden, woher diese stammen und was mit etwaigen Resten passiert, haben einen wichtigen Einfluss auf die Umwelt.

Wie wäre es heuer mit Karpfen, Bratäpfeln und Winzersekt statt Lachs, Erdbeeren und Prosecco? Mit dem Kauf regionaler Produkte erhalten Sie frische Ware. Sie stärken auch lokale Betriebe und schonen dank kurzer Transportwege das Klima. Wer beispielsweise für den Festtagsbraten regionales Bio-Fleisch kauft, unterstützt eine nachhaltige Form der tierischen Erzeugung. Die biologische Landwirtschaft stellt einen Systemansatz für eine umwelt- und tiergerechte sowie klimafreundliche Art der Produktion dar. Fisch ist eine gesunde Alternative und spielt deshalb bei einer ausgewogenen Ernährung eine große Rolle. Dabei ist die Herkunft wichtig: Die Weltmeere sind überfischt – auch deshalb ist es ratsam, Bio-Fisch aus Österreich zu essen.

Saisonale Delikatessen aus Österreich

Für den Festtagsschmaus gibt es auch köstliche Alternativen, die ganz ohne tierische Produkte auskommen. Feierliche und klimaschonende Menüs mit regionalem Gemüse und Obst lassen sich mit dem Saisonkalender auf bewusstkaufen.at zu jeder Jahreszeit planen: Er liefert stets monatsaktuelle Informationen, welche Gemüse- und Obstsorten in Österreich frisch (aus Freilandanbau oder aus dem Glashaus) oder aus der Lagerung verfügbar sind.

Heimisches aus Mehrwegflaschen

Auch für die Getränkebegleitung sind heimische Produkte – wie Säfte, Bier oder Wein aus Österreich – die nachhaltigere Wahl, da sie die regionale Wirtschaft fördern und helfen, CO2 zu sparen. Mehrwegflaschen sind die ökologischste Art der Getränke-Verpackung, leisten einen wesentlichen Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz und fördern die Abfallreduktion.

Naschen mit gutem Gewissen

Süße Naschereien gehören zu den Festtagen dazu. Die meisten Zutaten für Kekse, Lebkuchen und Co, wie beispielsweise Honig, Zucker, Nüsse oder Mehl gibt es aus regionaler Produktion. Beim Kauf von Schokolade sollte auf Bio- und Fairtrade-Standards geachtet werden – den Menschen und der Natur in tropischen Gebieten zuliebe.

„Grenadiermarsch“ als Klimaschützer

Egal, ob im Familien- oder Bekanntenkreis gefeiert wird – zu Weihnachten wird oft für viele Personen gekocht und es ist herausfordernd, die Mengen richtig einzuschätzen. Sollten Speisen oder Zutaten übrig bleiben, können die Reste kreativ verwendet werden, anstatt im Müll zu landen. So werden z.B. aus Käse und Schinken überbackene Brote, und der Inhalt der geöffneten Weinflaschen verwandelt sich in aromatischen Punsch. Jede Menge Rezepte und ausführliche Informationen, was aus Speiseresten alles gemacht werden kann, sind unter lebensmittel-sind-kostbar.at zu finden.

Veröffentlicht am 30.11.2018, Kommunikation und Service (Abteilung Präs. 5)