Schulterschluss für den Klimaschutz

Im Vorfeld der Weltklimakonferenz in Katowice lud Bundespräsident Alexander Van der Bellen Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger und WKO-Chef Harald Mahrer zu einem Arbeitsgespräch in die Hofburg.

„Der Klimaschutz kennt keine staatlichen Grenzen, keine Parteipolitik und auch keine Unterschiede in den Ebenen“, sagt Elisabeth Köstinger. „Klimaschutz ist die derzeit wichtigste Aufgabe der Menschheit.“ Daher lud Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Umweltministerin und WKO-Chef Harald Mahrer zu einem Arbeitsgespräch in die Hofburg, um gemeinsam die Weltklimakonferenz in Katowice vorzubereiten. Im Vorfeld hatte Van der Bellen eine Initiative gestartet und Europas Staatsoberhäupter in einem Appell aufgerufen, ambitionierte Ziele zu setzen. „Auch wenn es schwierige Verhandlungen werden: wir brauchen einen Erfolg, denn die Zeit läuft uns davon", sagte Van der Bellen.

Österreich trage als EU-Vorsitzland besondere Verantwortung, da Umweltministerin Köstinger die EU-Position für die Verhandlungen koordiniert. "Sie haben dafür meine volle Unterstützung und ich bin zuversichtlich, dass die EU eine konstruktive und aktive Rolle bei den Verhandlungen einnehmen wird", sagte Van der Bellen.

 

„Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind kein Widerspruch“, betonte WKO-Präsident Harald Mahrer. Mehr als 150 heimische Unternehmen werden in Katowice vor Ort sein, um zukunftsweisende Technologien für den Klimaschutz vorzustellen. „Es ist gut, dass wir in Österreich, gemeinsam mit dem Bundespräsidenten, einen Schulterschluss für den Klimaschutz haben“, so Köstinger. „In Katowice wird sich zeigen, was das Abkommen von Paris wert ist. Wir werden gemeinsam alles dafür tun, dass diese Konferenz ein Erfolg wird.“

Veröffentlicht am 27.11.2018