Weltklimakonferenz COP24 in Katowice

Derzeit findet die Weltklimakonferenz COP 24 im polnischen Katowice statt.

Vor drei Jahren wurde der internationale Vertrag von Paris beschlossen. Das ist der erste Vertrag, in dem Industrie- und Schwellenländer gemeinsam erklärten, ihre Treibhausgasemissionen zu verringern. Es soll verhindert werden, dass die durchschnittliche globale Temperatur um mehr als zwei Grad Celsius steigt – verglichen mit dem Wert vor der Industrialisierung.

Die Zeit rennt in der Klimafrage: Die globalen CO2-Emissionen sind 2017 erstmals wieder gestiegen. Damit die globale Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf 1,5 Grad begrenzt werden kann, müssten die Länder ihre bisherigen Bemühungen verfünffachen. Nach der Wissenschaft ist bei der COP24 die internationale Politik gefragt – alle Vertragspartner müssen sich einstimmig auf ein Regelwerk einigen. Zwei Wochen lang treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus 197 Staaten zur Klimakonferenz in Katowice in Polen – mit Symbolkraft, denn Polen ist eine der letzten Kohle-Hochburgen in Europa. Rund 80 Prozent der Elektrizität produziert Polen noch immer aus Kohle, bei dessen Verstromung wird besonders viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.

 

Koordinierung von EU und den Mitgliedstaaten

Im Rahmen der diesjährigen Klimakonferenz kommt Österreich aufgrund des Vorsitzes im Rat der Europäischen Union eine besondere Verantwortung zu. Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger koordiniert in ihrer Vorsitzrolle im Rat der Umweltministerinnen und Umweltminister die EU und die Mitgliedstaaten in ihrer Positionsfindung und trägt die gemeinsame Position nach außen.

Veröffentlicht am 10.12.2018

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