Vulnerabilitätsabschätzung zum Thema "Bauen und Wohnen" (vierter Workshop)

Am 30. Juni 2010 wurden neue Themenbereiche "Bauen und Wohnen" sowie "Schutz vor Naturgefahren" vorgestellt und das Umweltbundesamt präsentierte die Fortschritte im Beteiligungsprozess.

Auf Basis der Studie "Identifikation von Handlungsempfehlungen" wurde im Jahr 2009 das Policy Paper „Auf dem Weg zu einer österreichischen Anpassungsstrategie" verfasst, das ein wichtiger Baustein für die Erstellung einer umfassenden nationalen Anpassungsstrategie ist.

In einer weiteren Phase ab Herbst 2009 wurde die Ausarbeitung erster Handlungsempfehlungen für die Bereiche:

  • Schutz vor Naturgefahren
  • natürliche Ökosysteme/Biodiversität
  • Gesundheit
  • Bauen und Wohnen und
  • Verkehrsinfrastruktur

durchgeführt.

Die Ergebnisse aus den Arbeiten zu "Schutz vor Naturgefahren" und "Bauen und Wohnen" wurden beim vierten Workshop im Juni 2010 vorgestellt.
 

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung mit einer von AustroClim, e7 Marktanalyse GmbH, und dem IFF Klagenfurt zum Thema „Bauen und Wohnen“ durchgeführten Vulnerabilitätsabschätzung erfolgten auch konkrete Handlungsempfehlungen im Bereich "Schutz vor für Österreich relevante alpine Naturgefahren".

Diese können aufgrund starker regionaler Ausprägungen nur differenziert betrachtet werden. Temperaturveränderung in Rahmen der verschiedenen Zunkunftsmodelle für den Alpenraum gelten als sehr robust, wohingegen Niederschlagsmodellierung speziell im Alpenraum viele Unsicherheiten aufweist. Die Zunahme von kleinräumigen Starkniederschlagsereigenissen ist wahrscheinlich.

Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Naturgefahren können aus bisherigen Studien abgeleitet werden. Das alpS-Centre for Climate Change Adaption Technologies wurde mit möglichen Beiträgen zur Österreichischen Anpassungsstrategie vorgestellt.

Entwicklung einer Klimawandelanpassungsstrategie


Am Ende stellte das Umweltbundesamt ausführlich den Beteiligungsprozess, die Methoden, sowie seine weiter beabsichtigte Entwicklung vor, welche auf die Publikation des „Policy Papers zur Österreichischen Anpassungsstrategie" abzielt. Als Kernelement des Beteiligungsprozesses gilt die Identifizierung und Einbeziehung von Stakeholdern zur Ausarbeitung des Policy Papers.


Weiters gab es Informationen über die Entwicklung der Anpassungsstrategien und deren Prinzipen in der Schweiz und in Deutschland.
 

Veröffentlicht am 01.10.2014, Koordinierung Klimapolitik (Abteilung IV/1)