Nominierte Klimaschutzpreis Junior

Diese vier Projekte aus Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg sind im Rennen um den heurigen Österreichischen Klimaschutzpreis Junior.

Die Jury hat folgende vier Projekte nominiert:

E-Bike4u

„Wir möchten die erste Schule Österreichs sein, in der sich SchülerInnen und LehrerInnen kostenlos klimafreundliche E-Bikes ausleihen können“, beschlossen die 18 Schüler der Mechatronikklasse der Polytechnischen Schule Schwaz in Tirol und machten sich ans Werk: Budget aufstellen, passende Akkus und Fahrräder für die Nachrüstung organisieren, Logo gestalten, App für die Organisation des Verleihs programmieren, Schlösser und Ladeboxen aussuchen – und losradeln!

Energiebuch „Wer? Wie? Energie!“

Wächst Strom auf dem Baum? Kann man mit Windrädern baden fahren? 300 Acht- bis Zehnjährige aus ganz Vorarlberg haben das Mitmachbuch „Wer? Wie? Energie!“ recherchiert, erarbeitet und gestaltet: Von Kindern für Kinder (und Erwachsene!). Viele Anregungen zum Basteln, Rätseln, Experimentieren, Kochen und Malen motivieren auf lustvolle Weise zu einem sorgsamen Umgang mit Energie in der Schule, zu Hause und in der Freizeit.

Kein Mist! Klimaschützlinge unterwegs

Fächer- und schulstufenübergreifend beschäftigten sich die SchülerInnen des BG/BRG Purkersdorf in Niederösterreich mit Umwelt- und Klimaschutzthemen: Die Gruppe „Akte-Aluminium-Energy“ befasste sich mit Energieverbrauch bei Herstellung und Recycling von Alu-Getränkedosen. Auch die Handy-Sammlung in Kooperation mit dem Jane Goodall Institut bewirkte ein Nachdenken über Ressourcenverbrauch. Mit einer Internetsuchmaschine kann man Bäume pflanzen und eine regionale Jause hat natürlich auch etwas mit Klimaschutz zu tun.

Mahlzeit – Wir kochen für ein gutes Klima

Viele Projekte haben SchülerInnen der Klimaschulen Volksschule Baden-Weikersdorf, BG/BRG Baden Biondekgasse und der HLA Baden in Niederösterreich zum Thema Klimaschutz und Ernährung umgesetzt: eine Fotoausstellung zum Wocheneinkauf einer Familie, das Theaterstück „um.WELT“, einen Nachhaltigkeitscheck bei lokalen Lebensmittelerzeugern und Workshops zur Klimarelevanz von Palmöl. Ihre Ideen, was im Klimaschutz passieren müsste, damit der Klimawandel das Leben nicht sehr ungemütlich macht, haben sie in Briefen an die Badener Bevölkerung formuliert, die 2050 geöffnet werden.

Veröffentlicht am 05.06.2018, Energie- und Wirtschaftspolitik (Abteilung I/2)