UFI - Umweltförderung im Inland

Die Umweltförderung im Inland ist das zentrale Förderinstrument des Bundes für Investitionen im Klima- und Umweltschutz. Die attraktiven Förderangebote umfassen Investitionen insbesondere in den Bereichen erneuerbare Wärme, Energieeffizienz sowie klimaschonende Mobilität.

Im Rahmen der Umweltförderung wird auch die Sanierungsoffensive mit dem Raus-aus-dem-Öl Bonus abgewickelt. Die Umweltförderung im Inland ist damit ein wichtiger Pfeiler zur Umsetzung der #mission2030.

Allein mit den Förderungen im Jahr 2017 wurden fast 12.400 Projekte unterstützt. Damit werden langfristig CO2-Reduktionen von fast 330.000 t/a und Energieeinsparungen von rd. 614 GWh/a erzielt und Kapazitäten zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Energieträgern um rd. 520 GWh/a gesteigert.

Die Umweltförderung im Inland besteht seit 1993 und ist ein verlässlicher Partner für die Wirtschaft zum Einsatz von klima- und ressourcenschonender Technologie. Im Zeitraum 1993 bis 2017 wurden über 165.000 Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 33 Mrd. Euro gefördert. Die damit verbundene volkswirtschaftliche Bedeutung wird daran ersichtlich, als mit den 2017 geförderten Projekten mit einem Investitionsvolumen von rd. 774 Mio. Euro nahezu 5000 Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen und ein Wertschöpfungseffekt von ca. 360 Millionen Euro erzielt wurden.

Grundlage der Umweltförderung im Inland ist das Umweltförderungsgesetz (UFG) sowie die Förderrichtlinien 2015 für die Umweltförderung im Inland in der Fassung von 2018.

Die Berichte „Umweltinvestitionen des Bundes 2017“ und „Zahlen&Fakten“ gewähren eine Übersicht zu den Förderangeboten nach dem UFG einschließlich der Umweltförderung im Inland und der Sanierungsoffensive. Eine tiefergehende Analyse bietet der Bericht „Evaluierung der Umweltförderungen des Bundes 2014-2016“.

Veröffentlicht am 19.02.2019, Innovative Technologien und Bioökonomie (Abteilung IV/5)