Kein Einwegplastik ab 2021

Nach der formalen Annahme durch das Europäischen Parlament hat nun auch der EU-Ministerrat am 21.05.2019 der EU-Richtlinie über die Verringerung der Auswirkungen von Einwegplastik formal zugestimmt. Damit ist das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen.

Die Richtlinie enthält neben anderen Maßnahmen auch ein Verbot für bestimmte Einwegplastikprodukte, wie etwa Kunststoff-Bestecke oder-teller, Strohhalme, Wattestäbchen etc. und auch für oxo-abbaubare Kunststoffe. In zwei Jahren (2021) muss dieses Verbot umgesetzt werden.  

Als „Einwegkunststoffartikel“ gelten Produkte, die ganz oder teilweise aus Kunststoff hergestellt werden und nur für den einmaligen oder kurzzeitigen Gebrauch bestimmt sind. Bestimmte Wegwerfprodukte, wie zum Beispiel Plastikbesteck oder -teller, die durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden können, soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Mit dieser Richtlinie wird ein wichtiger Schritt in Richtung Abfallvermeidung und für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft gesetzt.

Veröffentlicht am 29.05.2019, Abfall- und Altlastenrecht (Abteilung V/2)