E-Mobilitätspaket 2017-2018

BMNT und BMVIT haben in Zusammenarbeit mit den Autoimporteuren, Zweiradwirtschaft und Sportfachhandel für Österreich ein Paket zur Förderung von Elektromobilität in Höhe 72 Millionen Euro geschnürt. Das Maßnahmenpaket umfasst Anreize für den Kauf von Elektro-Fahrzeugen und den Aufbau von E-Ladestationen.

 

E-Autos - Ankaufprämie von 4.000 Euro startet

 

2017-2018 unterstützen BMNT und BMVIT den Kauf von 16.000 Fahrzeugen mit alternativem Antrieb – Einreichungen auf www.umweltfoerderung.at

 

Für Autos mit Elektroantrieb oder Brennstoffzellenantrieb erhalten private Käuferinnen und Käufer erstmals eine Fördersumme von 4.000 Euro. Hybrid-Fahrzeuge werden mit 1.500 Euro unterstützt, private E-Mopeds und E-Motorräder mit 750 Euro.

 

Auch die Förderung für Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine wird weiter ausgebaut. Beim Kauf eines Elektrofahrzeugs erhalten diese 3.000 Euro und 1.500 Euro für Hybride. Die Anschaffung eines E-Zweirads wird mit 750 Euro gefördert, für ein neues E-Leichtfahrzeug bekommen sie 1.000 Euro und bis zu 20.000 Euro für einen E-Kleinbus bzw. ein leichtes E-Nutzfahrzeug.

 

Zusätzlich unterstützen die beiden Ministerien im Rahmen des Elektromobilitätspakets den Aufbau von Ladestationen. Die Errichtung von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur wird mit bis zu 10.000 Euro gefördert. Im privaten Bereich wird der Kauf einer „Wallbox“-Ladestation oder eines intelligenten Ladekabels mit 200 Euro unterstützt.

 

Insgesamt stellen die beiden Ministerien sowie die Automobilimporteure im Rahmen des E-Mobilitätspakets 72 Millionen Euro bereit. Damit unterstützen sie den Kauf von bis zu 16.000 Elektroautos, die Anschaffung von E-Zweirädern und E-Nutzfahrzeugen, den Erwerb von privaten Ladestationen sowie den Ausbau öffentlicher E-Tankstellen. Außerdem kommt für E-Autos ein eigenes Kennzeichen mit grüner Schrift. ****

 

Veröffentlicht am 02.01.2017, Saubere Mobilität (Abteilung IV/2)