FUJ-Freiwilliges Umweltjahr 2018/19

Am 27. Juni 2019 wurden den Absolventinnen und Absolventen des Freiwilliges Umweltjahres 2018/2019 durch Bundesministerin Maria Patek im Marmorsaal des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus Teilnahmezertifikate überreicht.

Anschließend wurden in Anwesenheit von Thomas Haase, dem Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik und Claudia Kinzl, Geschäftsführerin der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP, die diesjährigen Jugend-Umwelt-Projekte des FUJ-Begleitlehrgangs präsentiert.

FUJ - Das freiwillige Umweltjahr in Österreich

Seit 2012 bietet das Freiwillige Umweltjahr FUJ jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren die Möglichkeit, sich österreichweit sechs bis zwölf Monate lang in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz sowie im Nachhaltigkeitsbereich zu engagieren. Das Freiwillige Umweltjahr (FUJ) kann von jungen Männer auch als Zivildienstersatz absolviert werden. Die Mindestdauer des Einsatzes beträgt in diesem Fall zehn Monate.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am FUJ können ihren Einsatzbereich aus einer großen Anzahl von Einsatzstellen wählen. Einsatzstellen sind vorrangig gemeinnützige Organisationen, die im Umwelt-, Naturschutz- oder Nachhaltigkeitsbereich (z.B. NGOs, Nationalparks, Tierschutzvereine, Ökosoziale Einrichtungen) tätig sind. Die Freiwilligen arbeiten in den etwa 70 Organisationen mit und erledigen bestimmte Projekte und Tätigkeiten auch selbstständig. So profitieren Umwelt- und Naturschutzorganisationen in ganz Österreich ihrerseits vom Einsatz der Freiwilligen. In der Periode 2018/19 standen 50 Bewerberinnen und Bewerbern 62 Einsatzstellen zur Verfügung.

Finanzierung des Freiwilligen Umweltjahres

Der Verein Jugend-Umwelt-Plattform JUMP mit Sitz in Wien, stellt als Trägerorganisation den Rechtsträger des FUJ in Österreich dar und fungiert weiters als Schnittstelle zwischen der Einsatzstelle und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie als Kontakt- und Anlaufstelle.

Die Kosten für einen FUJ-Ausbildungsplatz werden durch die Einsatzstellen und eine gemeinsame Förderung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) und den 9 Bundesländern getragen.

Veröffentlicht am 25.06.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)