Internationale CSR-Norm ISO 26000 für Unternehmen und Organisationen

Die Internationale Organisation für Normung (ISO) hat im November 2010 die Norm ISO 26000 zu gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen und Organisationen herausgegeben.

Die im November 2010 veröffentlichte internationale Norm ISO 26000 bietet einen Leitfaden, an dem sich Organisationen, Unternehmen und öffentliche Institutionen weltweit orientieren können, wie sie gesellschaftliche Verantwortung in ihr Handeln integrieren. Sie ist das Ergebnis eines Multi-Stakeholder-Ansatzes von Expertinnen und Experten aus über 90 Ländern und 40 internationalen bzw. regionalen Organisationen. Zu beachten ist, dass die ISO 26000 einen freiwilligen Standard bildet, nach dem sich Organisationen nicht zertifizieren lassen können.

Die Grundlage für die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung bilden gemäß der ISO 26000 die sieben Grundsätze:

  • Rechenschaftspflicht
  • Transparenz
  • Ethisches Verhalten
  • Achtung der Interessen von Anspruchsgruppen
  • Achtung der Rechtsstaatlichkeit
  • Achtung internationaler Verhaltensstandards
  • Achtung der Menschenrechte

Auf diesen basierend wurden folgende sieben Kernthemen formuliert:

  • Organisation und Organisationsführung
  • Menschenrechte
  • Arbeitspraktiken
  • Umwelt
  • Faire Betriebs- und Geschäftspraktiken
  • Konsumentinnen- und Konsumentenanliegen
  • Einbindung und Entwicklung der Gemeinschaft (ISO 2010: ISO 26000)
     
Veröffentlicht am 10.07.2019, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)