Green Events Austria Netzwerk

Das Green Events Austria Netzwerk setzt sich für die regionale Verbreitung von nachhaltigen Veranstaltungen in Österreich ein.

Das Green Events Austria Netzwerk ist eine bundesweite Plattform, die sich für eine regionale Verbreitung von nachhaltigen Veranstaltungen in ganz Österreich einsetzt. Die Erfolgstory von "g'scheit feiern" aus der Steiermark ermutigte auch andere Bundesländer regionale Initiativen zu starten, um Veranstalterinnen und Veranstaltern bei der Green Event Planung zu unterstützen und zu beraten. Das Netzwerk “Green Events Austria” wurde bereits 2008 bei der zweiten internationalen »Green Events Austria« Konferenz in Linz ins Leben gerufen, um die regionalen Initiaitven zu vernetzen und Synergien zu schaffen. Die Mitglieder sind das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie alle Bundesländer. Koordiniert wird das Netzwerk von der pulswerk gmbh - dem Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts.

Durch die Vernetzung zwischen Bund und Bundesländer werden eine engere Zusammenarbeit, Erfahrungsaustausch und Synergieeffekte zwischen den einzelnen Aktivitäten gefördert. Gemeinsame Kommunikations- und Informationsmaßnahmen unterstützen die Aktivitäten der Eventbranche bestmöglich. Erfolgreiche Projekte des Netzwerks sind der Wettbewerb „nachhaltig gewinnen!“ oder die „Infothek Green Events“.

Die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses über Ziele, Strategien und Schwerpunkte einer nachhaltigen österreichischen Veranstaltungskultur und Eventbranche führte zu gemeinsamen Standards entlang der acht Green Events Themenfelder, die sich künftig in allen regionalen Programmen und im Umweltzeichen für „Green Events“ wiederspiegeln.

Eine Zielsetzung des Netzwerks ist die Förderung der nachhaltigen Ausrichtung von Veranstaltungen im Wirkungsbereich der öffentlichen Hand. Diese ist als bedeutender Veranstalter und Beschaffer von einschlägigen Produkten und Dienstleistungen ein wichtiger Multiplikator und Impulsgeber. Die Aufbereitung und Veranschaulichung von Daten und Fakten wie bspw. Informationen zu Thema Mehrweg bei Veranstaltungen als Argumentationsleitfaden für regionale Green Events Initiativen wird dafür unterstützend vorangetrieben.

Weitere Ziele des Netzwerkes:

  • Good Practice Beispiele recherchieren und präsentieren
  • einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch organisieren und durchführen
  • optimale Nutzung von Synergieeffekten herstellen
  • Qualitätskriterien erarbeiten udn verbreiten
  • gemeinsam Pilotprojekte (wie bspw. den Wettbewerb „nachhaltig gewinnen“) umsetzen
  • strategische Partnerschaften aufbauen und pflegen
  • die mediale Präsenz von nachhaltigen Veranstaltungen unterstützen

Um Veranstaltungen neue Impulse zu geben, hebt das Netzwerk gezielt gute nationale und internationale nachhaltige Veranstaltungen hervor. Zum Beispiel wurden bei dem Wettbewerb “Sportlich zur Nachhaltigkeit” erstmals 2011 Sportveranstaltungen gekürt, die sich im Bereich der Nachhaltigkeit und Umwelt beispielgebend engagiert hatten. Inzwischen können neben Sport- auch Kulturveranstaltungen sowie Feste und Sportvereine am Wettbewerb „nachhaltig gewinnen“ teilnehmen.

Durch diese gemeinsamen Aktivitäten des Green Events Austria Netzwerks werden nicht zuletzt das Nachhaltigkeitsverständnis und nachhaltige Konsummuster der Eventbesucherinnen und -besuchern gefördert.

Die Mitglieder des Netzwerks: 

  • Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus
  • Burgenländischer Müllverband
  • Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 8 Umwelt, Wasser und Naturschutz
  • Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr
  • Amt der Oö. Landesregierung Ressort Landesrat, Rudi Anschober
  • Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 5 Umweltschutz und Gewerbe
  • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, A14 Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit
  • Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Umweltschutz, Referat Abfallwirtschaft
  • Umweltverband Vorarlberg
  • Stadt Wien, Wiener Umweltschutzabteilung MA 22, Bereich Nachhaltige Entwicklung


Die Initiativen der Bundesländer:

Veröffentlicht am 24.08.2018, Nachhaltige Entwicklung und natürliche Ressourcen (Abteilung III/2)