Verpflichtende Rücksendung von CITES-Dokumenten

WICHTIGE INFORMATION - Verpflichtende Rücksendung von CITES-Genehmigungen und Bescheinigungen an die CITES-Vollzugsbehörde (BMNT, Abt. III/6, 1010 Wien, Stubenbastei 5)

Gemäß Art. 10 Abs. 6 der Durchführungsverordnung (EG) Nr. 865/2006 der Kommission mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 338/97 des Rates über den Schutz von Exemplaren wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des Handels

hat der Inhaber das Original und sämtliche Kopien einer abgelaufenen, nicht genutzten oder nicht mehr gültigen

CITES-Genehmigung oder -Bescheinigung wie etwa Einfuhr- oder Ausfuhrgenehmigung oder Vermarktungs,- Wiederausfuhr-, Wanderausstellungs-, Reise-, Musterkollektions- oder Musikinstrumentenbescheinigung

UNVERZÜGLICH an die ausstellende Vollzugsbehörde ZURÜCKZUSENDEN.

Es wird darauf hingewiesen, dass Kopien für den Inhaber genutzter Einfuhrgenehmigungen in den folgenden Fällen ihre Gültigkeit verlieren:

a) wenn darin angegebene Exemplare gestorben sind;

b) wenn darin angegebene Exemplare entwichen sind oder ausgesetzt wurden;

c) wenn darin angegebene Exemplare verlorengegangen sind bzw. zerstört oder gestohlen wurden;

d) wenn die Angaben in den Formularfeldern 3, 6 oder 8 nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen.

Bescheinigungen (z.B. Vermarktungsbescheinigung, Wiederausfuhrbescheinigung, Beförderungsbescheinigung) verlieren ihre Gültigkeit in den folgenden Fällen:

a) wenn darin angegebene Exemplare gestorben sind;

b) wenn darin angegebene Exemplare entwichen sind oder ausgesetzt wurden;

c) wenn darin angegebene Exemplare verlorengegangen sind bzw. zerstört oder gestohlen wurden;

d) wenn die Angaben in den Formularfeldern 2 und 4 nicht mehr der Wirklichkeit entsprechen;

e) wenn eine in Formularfeld 20 aufgeführte besondere Bedingung nicht mehr gegeben ist.

Wer entgegen den Bestimmungen og. Durchführungsverordnung vorsätzlich die abgelaufenen, nicht genutzten oder nicht mehr gültigen CITES-Genehmigungen oder Bescheinigungen nicht unverzüglich zurücksendet, begeht eine Finanzordnungswidrigkeit, für die eine Strafe von bis zu 1000 Euro droht.

Veröffentlicht am 18.07.2019, Nationalparks, Natur- und Artenschutz (Abteilung III/6)